Am 18. Mai 2026 kann Minnesota mit einer spannenden Neuigkeit aufwarten: Gouverneur Tim Walz hat das Gesetz HF 3709 unterzeichnet, das den staatlich zugelassenen Banken und Kreditgenossenschaften in Minnesota ab dem 1. August 2026 die Verwahrung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen erlaubt. Ein regelrechtes Pflaster auf die Wunde, die viele Investoren in der Region plagt. Schließlich haben über 20 % der Mitglieder der St. Cloud Financial Credit Union bereits Kryptowährungen in ihren Portfolios. Aber wie kam es zu dieser Entscheidung?

Der Gesetzentwurf, der am 25. Februar 2026 eingeführt wurde, wurde schnell von den Abgeordneten aufgegriffen. Am 30. April 2026 verabschiedete das Repräsentantenhaus den Entwurf mit einer überwältigenden Mehrheit von 130 zu 4 Stimmen. Im Senat gab es am 6. Mai eine geänderte Fassung, die ebenfalls mit 51 zu 16 Stimmen durchkam. Es ist bemerkenswert, wie engagiert die Politik in Minnesota sich mit diesem Thema befasst hat – von der Einreichung bis zur endgültigen Verabschiedung, alles innerhalb weniger Monate. Der Abgeordnete Bernie Perryman aus St. Augusta hat sich intensiv für das Gesetz eingesetzt.

Regulierung und Sicherheit im Fokus

Um den neuen Dienst der Kryptowährungsverwahrung anzubieten, müssen die Finanzinstitute zunächst 60 Tage vor dem Angebot schriftlich beim Handelsministerium Bescheid geben. Details zu den angebotenen Dienstleistungen und den Risikomanagementplänen sind dabei unerlässlich. Das Gesetz legt großen Wert auf Sicherheit – die Kundenwährung muss stets von den eigenen Vermögenswerten der Institution getrennt aufbewahrt werden. Auch die Nutzung von qualifizierten Drittanbietern ist möglich, aber die Banken tragen die Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften. Das Handelsministerium wird die Verwahrungstätigkeiten regelmäßig prüfen. Ein klarer Schritt, um Vertrauen in den oft als unreguliert wahrgenommenen Kryptomarkt zu schaffen.

Ein weiteres wichtiges Element des Gesetzes ist die Verpflichtung der Institute, schriftliche Richtlinien zu Risikomanagement, internen Kontrollen und Cybersicherheit vorzulegen. Das zeigt, dass Minnesota die Bedenken der Investoren ernst nimmt. Gleichzeitig wird damit versucht, unregulierte Kanäle abzuschaffen und ein sicheres Umfeld für den Umgang mit digitalen Vermögenswerten zu schaffen. Die Regulierung wird nicht nur den Institutionen zugutekommen, sondern auch den Nutzern, die mehr Vertrauen in die Verwahrung ihrer digitalen Schätze gewinnen können.

Kombination mit neuen Regelungen

Das Gesetz tritt in Kraft zusammen mit SF 3868, einem weiteren Gesetz, das Kiosksysteme für virtuelle Währungen verbietet. Dieses zielt darauf ab, Betrug an Krypto-Geldautomaten zu bekämpfen, insbesondere zum Schutz älterer Menschen. Betreiber müssen bis zum 1. August 2026 bestehende Geräte außer Betrieb nehmen. Diese Kombination von Gesetzen zeigt, dass Minnesota einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, um sowohl die Sicherheit als auch die Zugänglichkeit von Kryptowährungen zu verbessern.

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Und während sich die Gesetzgebung in Minnesota entwickelt, bleibt die Nachfrage nach Kryptowährungen ungebrochen. Laut einer aktuellen Studie halten über 50 % der Investierenden mehr als 20 % ihres Vermögens in digitalen Assets. Sicherheit, Ein- und Auszahlmöglichkeiten sowie Transaktionskosten sind die Hauptkriterien bei der Auswahl von Krypto-Börsen. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Investierenden bereit sind, höhere Kosten für Sicherheit und Serviceleistungen zu akzeptieren.

Die neue Gesetzgebung in Minnesota könnte einen entscheidenden Einfluss auf die regionale Krypto-Landschaft haben. Sie reiht den Bundesstaat in eine Liste anderer Staaten ein, die ähnliche regulierte Krypto-Verwahrungsfunktionen schaffen. Ob die Banken diese Chance ergreifen werden, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Der Markt für digitale Vermögenswerte in Minnesota steht vor einem Umbruch.