Heute ist der 18.05.2026, und während die Sonne über den Dächern Wiens aufgeht, gibt es Neuigkeiten aus der Welt der digitalen Assets, die uns alle betreffen. Christoph Pliessnig, der Gründer von Teroxx, einer Digital Asset Boutique, die sich über mehrere Länder erstreckt, hat einige spannende Ansichten zu den aktuellen Entwicklungen. Teroxx ist kein unbeschriebenes Blatt: Im letzten Jahr hat das Unternehmen ein beeindruckendes Handelsvolumen von über 3 Milliarden US-Dollar (das sind etwa 2,56 Milliarden Euro) erzielt! Und das alles, während sie sich auf wohlhabende Privatpersonen konzentrieren, die bereit sind, mindestens 50.000 Euro zu investieren.

Was Pliessnig anbelangt, so sieht er die Regulierung von Krypto- und digitalen Assets nicht als Bürde, sondern als große Chance. Besonders die MiCAR (Markets in Crypto-Assets Regulation) hebt er hervor. Er ist überzeugt, dass der Durchbruch für digitale Assets durch eine solide Regulierung gefördert wird. Viele von uns haben vielleicht noch nicht das volle Vertrauen in digitale Assets, was oft auf frühe Spekulationen und ein mangelndes Verständnis zurückzuführen ist. Und ganz ehrlich, wer kann es ihnen verdenken?

Der „Spotify-Moment“ der Finanzindustrie

Pliessnig hat einen interessanten Vergleich angestellt. Er spricht vom „Spotify-Moment“, der das Ende des „Wilden Westens“ in der Krypto-Branche symbolisieren soll. Er nennt drei Bedingungen, die für den Fortschritt digitaler Assets entscheidend sind: Erstens, ein regulatorisches Fundament – da sieht er Europa gut aufgestellt mit der MiCAR. Zweitens, die Zugänglichkeit: Professionelle und vertrauenswürdige Anbieter sind unerlässlich. Und drittens, der Generationenwechsel: Jüngere Generationen haben ein ganz anderes Verhältnis zu digitalen Technologien. Man könnte fast sagen, die Zukunft ist jetzt!

Was die Begriffe angeht, hat Pliessnig eine klare Präferenz. Statt „Kryptowährungen“ spricht er lieber von „digitalen Assets“, da viele dieser Vermögenswerte nicht für den täglichen Zahlungsverkehr geeignet sind. Bitcoin zum Beispiel beschreibt er als Vermögensspeicher, während Stablecoins als digitale Varianten von Fiatwährungen gelten, die für internationale Transaktionen nützlich sind. Und dann gibt es da noch die tokenisierten Assets, die es ermöglichen, traditionelle Vermögenswerte auf mehrere Investoren aufzuteilen. Total spannend, oder?

Wachsendes Vertrauen in digitale Vermögenswerte

Ein Blick auf die aktuelle Marktlage zeigt, dass das Interesse an digitalen Assets ungebrochen ist. Laut einer aktuellen Studie von KPMG bleibt die Nachfrage nach Kryptowährungen weiterhin hoch. Faszinierend ist, dass die durchschnittliche Investition in digitale Assets inzwischen 29 % des Vermögens ausmacht – im Jahr 2024 sollen es laut Prognosen sogar 27 % sein. Das zeigt, dass mehr und mehr Menschen bereit sind, ihren Anteil an digitalen Vermögenswerten zu erhöhen.

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Ein weiteres interessantes Detail: Über 50 % der Investierenden haben mehr als 20 % ihres Vermögens in digitale Assets investiert. Und diejenigen, die sogar mehr als 50 % investiert haben, planen oft einen mittelfristigen bis langfristigen Anlagehorizont von mindestens drei bis fünf Jahren. Das spricht Bände über das Vertrauen, das in diese neuen Finanzinstrumente gesetzt wird!

Allerdings gibt es auch eine Diskrepanz zwischen der Registrierung an Kryptobörsen und der tatsächlichen Nutzung. Sicherheit, Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten sowie die Transaktionskosten sind für Investierende entscheidende Kriterien bei der Auswahl ihrer Plattformen. Über 80 % legen Wert auf Sicherheit, während 66 % die Möglichkeiten zur Ein- und Auszahlung als wichtig erachten. Komischerweise sind viele bereit, höhere Transaktionskosten in Kauf zu nehmen, wenn dafür Sicherheit und ein guter Service geboten werden. Das sagt schon einiges über die Prioritäten der Menschen aus.

Die Welt der digitalen Assets ist im ständigen Wandel, und wie Pliessnig treffend bemerkt hat, ist die Technologie bereit, aber die Akzeptanz braucht ihre Zeit. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Branche entwickeln wird und welche neuen Möglichkeiten uns die Zukunft bietet. Eines ist sicher: Der Weg ist geebnet, und wir stehen erst am Anfang einer aufregenden Reise.