Heute ist der 3.05.2026 in Bitcoin, und während das Wetter draußen sommerlich anmutet, gibt es an den Krypto-Märkten einiges zu diskutieren. Der Bitcoin-Kurs hat sich auf beeindruckende 78.600 US-Dollar hochgeschraubt und somit einen Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zum Vormonat verzeichnet. Das lässt die Herzen der Krypto-Enthusiasten höherschlagen! Doch inmitten dieser euphorischen Stimmung wird auch eine alte Börsenweisheit diskutiert: „Sell in May and go away, but remember to come back in September.“ Eine Strategie, die Anleger dazu anregen soll, ihre Aktien im Mai zu verkaufen, um sich den Sommer über zu entspannen. Aber ist das wirklich noch zeitgemäß?

Die Ursprünge dieser Verkaufsstrategie gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als wohlhabende Investoren in London die Stadt während der heißen Monate verließen. Historische Daten zeigen, dass der US-Aktienindex S&P 500 von Mai bis Oktober seit 1950 im Durchschnitt schwächer abschneidet als von November bis April. Ein Trend, der sich durch den Glauben an diese Weisheit möglicherweise selbst verstärken könnte. Doch die Digitalisierung und der algorithmische Handel haben viele dieser Marktanomalien inzwischen verschwinden lassen. Tatsächlich könnte ein regelmäßiger Verkauf von Aktien im Mai sogar zu Renditeeinbußen führen. Die Buy-and-Hold-Strategie hat sich in vielen Fällen als erfolgreicher erwiesen.

Bitcoin im Mai: Ein Blick auf die Renditen

Wenn man sich die historischen Daten für Bitcoin ansieht, wird schnell klar, dass der Mai für die Kryptowährung oft ein lukrativer Monat ist. Im Durchschnitt erzielt Bitcoin im Mai eine Rendite von 7,8 Prozent. Ganz anders schaut es jedoch im September aus, wo die Kryptowährung im Durchschnitt mit einer negativen Rendite von 3,1 Prozent zu kämpfen hat. Das ist schon ein ganz schön krasser Unterschied! Und kurioserweise neigt Bitcoin dazu, die Trends aus dem Frühjahr im Mai fortzusetzen. Vielleicht ist das ja ein Grund, warum viele Anleger zögern, die alte Verkaufsweisheit in die Tat umzusetzen.

In Deutschland ist die steuerliche Situation ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Krypto-Gewinne sind nach einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei, während kurzfristige Trades mit bis zu 42 Prozent versteuert werden müssen. Wer also plant, im Mai zu verkaufen, sollte sich gut überlegen, ob das die beste Entscheidung ist. Und Eric Balchunas, ein ETF-Experte bei Bloomberg, hat bereits angemerkt, dass die „Sell in May“-Strategie in modernen Märkten möglicherweise überholt ist. Schließlich war der S&P 500 ETF in 25 der letzten 33 Sommerperioden im Plus – das spricht doch eine deutliche Sprache.

Ein Fazit aus der Marktentwicklung

Ob man nun an die alte Börsenweisheit glaubt oder nicht, die Märkte verändern sich ständig. Es ist spannend zu beobachten, wie sich Trends entwickeln und welche Strategien für die Anleger wirklich Erfolg bringen. Vielleicht ist es gerade diese Ungewissheit, die den Reiz der Finanzmärkte ausmacht. Wer hätte gedacht, dass ein Sommer voller Sonne und warmen Temperaturen auch so viele Diskussionen über die richtige Anlagestrategie auslösen kann? Am Ende bleibt jedem Anleger selbst überlassen, wie er mit seinen Investments umgeht. Bleibt cool und vergesst nicht, die Marktbewegungen stets im Auge zu behalten!

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