Heute ist der 29.05.2026 und die Krypto-Welt dreht sich schneller denn je! Gerade erst hat die Chicago Mercantile Exchange (CME) den 24/7-Handel für Bitcoin-Futures und -Optionen gestartet. Ja, richtig gehört, rund um die Uhr! Das bedeutet, dass Trader jetzt jederzeit auf die Preisbewegungen reagieren können – mit einer kleinen Wartungspause am Samstag von 3 bis 5 Uhr UTC. Ein echter Fortschritt, denn vorher war man an die Handelszeiten von Freitag 16:00 Uhr CT bis Sonntag 17:00 Uhr CT gebunden. Wer kennt sie nicht, diese nervigen Wochenend-Gaps? Endlich ist damit Schluss! Die Futures-Preise können sich nun in Echtzeit an den Spotmarkt anpassen.

Schaut man sich die historischen Daten an, ist es auch spannend zu wissen, dass 77% der CME-Bitcoin-Gaps zwischen 2018 und 2026 geschlossen wurden. Das gibt den Anlegern ein gewisses Maß an Sicherheit. Der aktuelle Bitcoin-Kurs liegt bei etwa 73.540 Dollar, was ungefähr 5% unter dem 50-Tage-Durchschnitt ist. Aber das ist nicht alles: Die CME hält stolze 35% des globalen regulierten Bitcoin-Derivatevolumens in ihren Händen. Das tägliche Krypto-Volumen auf der CME erreicht durchschnittlich 407.200 Kontrakte – ein beeindruckender Anstieg von 46% im Vergleich zum Vorjahr!

Marktdynamik und Open Interest

Das Open Interest auf der CME beläuft sich auf 335.400 Kontrakte. Und ab dem 1. Juni plant die CME die Einführung von Bitcoin-Volatilitäts-Futures. Ein echter Leckerbissen für alle, die die Schwankungen des Marktes ausnutzen wollen. Nebenbei bemerkt, die Optionen von BlackRocks IBIT-ETF haben ein Open Interest von 27 bis 30 Milliarden Dollar – das sind Dimensionen, die man sich nur schwer vorstellen kann! Zum Vergleich: CME-Bitcoin-Futures-Optionen liegen bei lediglich 800 bis 900 Millionen Dollar. Und heute ist deribit am Zug mit einem Optionsverfall von rund 6,25 Milliarden Dollar an offenen Kontrakten.

Zusammen ergibt das ein beeindruckendes, kombiniertes Open Interest aus Deribit-Optionen und CME-Bitcoin-Futures von fast 15 Milliarden Dollar. In diesem turbulenten Markt gibt es zudem eine hohe Angebotsdichte zwischen 74.000 und 83.000 Dollar, was bedeutet, dass mehr als 15% des umlaufenden Bitcoin-Angebots in diesem Bereich erworben wurden. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Marktteilnehmer optimistisch sind – oder vielleicht auch nur auf der Hut vor dem, was kommen könnte.

Makroökonomische Einflüsse

Doch es gibt auch Schattenseiten. Das makroökonomische Umfeld ist belastend. Abflüsse bei Spot-Bitcoin-ETFs und hohe Staatsanleiherenditen in den USA und Japan setzen dem Bitcoin-Kurs mächtig zu. Seit Jahresbeginn hat die Kryptowährung etwa 17% an Wert verloren – ein echtes Auf und Ab. Man fragt sich, ob die neuen Handelsmöglichkeiten bei der CME das Ruder herumreißen können oder ob wir uns auf eine weitere Achterbahnfahrt einstellen müssen.

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