Heute ist der 28.05.2026 und der US-amerikanische Kryptomarkt steht in den Startlöchern. Präsident Trump hat auf Truth Social klipp und klar verkündet: Amerika sei die „Krypto-Hauptstadt der Welt“. Ein starker Satz, der eine Welle der Unterstützung für den CLARITY Act auslöste. Die Securities and Exchange Commission (SEC), republikanische Senatoren und Ripple – alle scheinen an einem Strang zu ziehen. Das ist Trumps erste öffentliche Äußerung zur Struktur des Kryptomarktes seit März, und sie hat ordentlich Staub aufgewirbelt.

In den letzten Wochen haben führende Branchenvertreter und Politiker die Dringlichkeit einer Abstimmung über den Digital Asset Market Clarity Act von 2025 im Senat betont. Trump selbst hat den ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler hart kritisiert und der „Anti-Krypto-Armee“ vorgeworfen, die US-Kryptoindustrie zu schädigen. Der Präsident versprach, einen zukunftssicheren rechtlichen Rahmen zu schaffen, um „Krypto-Gegner“ in ihre Schranken zu weisen. Paul Atkins, der aktuelle SEC-Vorsitzende, stellte klar, dass die Phase des ausschließlichen Durchgreifens der Behörde „vorbei“ sei. Diese Worte könnten den Markt aufatmen lassen.

Der CLARITY Act im Detail

Der CLARITY Act hat das Potenzial, die Spielregeln für digitale Assets in den USA neu zu definieren. Ein Hauptziel ist es, die oft konfliktreichen Zuständigkeiten zwischen der SEC und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zu klären. Der Gesetzesentwurf, der im Juli 2025 mit 294 zu 134 Stimmen im Repräsentantenhaus verabschiedet wurde, wartet nun auf das Signal aus Washington, um den Senat zu passieren. Prognosemärkte wie Polymarket zeigen sogar eine Wahrscheinlichkeit von 68 %, dass der CLARITY Act 2026 Realität wird. Ein Lichtblick für viele, denn regulatorische Klarheit könnte als Kurstreiber für den Kryptomarkt fungieren.

Ripple-CEO Brad Garlinghouse sieht die Unterstützung für den CLARITY Act als „Bestätigung“ nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen mit der SEC. Senatorin Cynthia Lummis hat zudem die Verbraucherschutzaspekte des Gesetzes hervorgehoben, besonders nach dem Zusammenbruch von FTX, was den Druck auf den Gesetzgeber erhöht hat. Der CLARITY Act stuft die meisten digitalen Token als Waren ein und teilt die Aufsicht zwischen der CFTC und der SEC auf. Dies könnte das Vertrauen in den Kryptomarkt stärken und mehr institutionelles Kapital anziehen.

Die Reaktionen aus der Branche

Die Reaktionen auf den Gesetzesentwurf sind durchaus gespalten. Während einige Branchenvertreter den Entwurf als Rückschritt empfinden, sehen andere ihn als ausgewogen an. Ein interner Kompromiss, der gerade diskutiert wird, besagt, dass Plattformen keine Erträge auf das Halten von Stablecoins anbieten dürfen, um Umgehungen zu verhindern. Ausnahmen für aktivitätsbasierte Prämien wie Treueprogramme sind aber erlaubt, solange sie nicht als zinsähnlich gelten. SEC, CFTC und das US-Finanzministerium sollen innerhalb eines Jahres definieren, was als erlaubte Vergütung gilt – ein weiterer Schritt in Richtung mehr Klarheit.

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Der Kryptomarkt könnte sich dadurch auf eine stabilere Zukunft einstellen. Bitcoin bleibt aufgrund der neuen Gesetzgebung primär als Rohstoff eingestuft, was die Volatilität bei regulatorischen Ankündigungen verringern könnte. Aber auch Token wie Ethereum und XRP stehen im Fokus. Die Klarheit über deren Einstufung könnte zu einem Anstieg der Handelsvolumina führen. Gerade XRP könnte durch die neuen Regelungen von SEC-Vorwürfen entlastet werden.

Der Blick nach vorne

Der CLARITY Act könnte nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen für digitale Assets verändern, sondern auch neue Möglichkeiten für innovative Blockchain-Projekte schaffen. Projekte wie Bitcoin Hyper, das bereits über 32 Millionen US-Dollar im Presale eingesammelt hat, könnten von regulatorischer Klarheit enorm profitieren. Mit einer Staking-APY von rund 37 % während des Presales zieht es bereits jetzt die Aufmerksamkeit auf sich.

Das Gesetz sieht auch zusätzliche Verwahrungsregeln für Kundengelder bei Börsen vor, was das Risiko von Plattform-Kollapsen reduzieren könnte. Unternehmen werden in der Lage sein, digitale Assets ohne Angst vor plötzlichen Sanktionen in ihre Bilanzen aufzunehmen. Das könnte den Fokus vom spekulativen Handel hin zur funktionalen Nutzung der Blockchain-Technologie verschieben. Wer hätte gedacht, dass wir einmal an diesem Punkt stehen würden?