Heute ist der 13.05.2026 und in der Welt der Kryptowährungen tut sich wieder einmal Spannendes. Charles Schwab, ein Schwergewicht im traditionellen Finanzsektor, hat nun Details zu seinem neuen Angebot, Schwab Crypto, veröffentlicht. Was für viele wie ein gewaltiger Schritt in die digitale Finanzwelt wirkt, ist für Schwab selbst ein strategisches Manöver, das den Krypto-Handel für seine 39 Millionen Kunden zugänglicher macht. Wer hätte gedacht, dass wir in einer Zeit leben, in der man Bitcoin und Ethereum direkt über die Plattform eines der größten Vermögensverwaltungen handeln kann? Ein wahrer Quantensprung!

Die Gebührenstruktur ist dabei alles andere als abschreckend. Mit lediglich 75 Basispunkten pro Transaktion positioniert sich Schwab im Mittelfeld der US-Anbieter. Zum Vergleich: Fidelity Crypto verlangt bis zu 1% Spread, während Robinhood zwischen 0,35% und 0,85% verlangt. Das ist schon ein echter Grund zur Freude für alle, die mit dem Gedanken spielen, in die Krypto-Welt einzutauchen! Besonders bemerkenswert ist, dass Schwab bereits etwa 20% aller in US-Spot-Krypto-ETP gebundenen Vermögenswerte verwaltet, was zeigt, wie relevant das Unternehmen in diesem Sektor ist.

Praxistest und schrittweiser Rollout

Aber wie läuft der Rollout von Schwab Crypto eigentlich ab? Zuerst sind nur interne Mitarbeiter an der Reihe, gefolgt von einer ausgewählten Gruppe von Kunden, bevor das Angebot für alle berechtigten Kunden zugänglich gemacht wird. Ein schrittweises Vorgehen, das sicherstellt, dass alles reibungslos funktioniert, ist immer ein gutes Zeichen. Doch was ist mit dem Krypto-Handel in New York und Louisiana? Leider sind diese beiden Bundesstaaten nicht dabei – ein kleiner Wermutstropfen für alle dort ansässigen Krypto-Enthusiasten.

Ein weiterer Punkt, der die Neugier weckt, ist die Partnerschaft mit der Paxos Trust Company. Die Firma übernimmt die Sub-Verwahrung, Handelsausführung und Abwicklung. Doch hier gibt es auch Schattenseiten. Paxos hat sich erst kürzlich mit der Finanzaufsicht des Bundesstaates New York auf einen Vergleich in Höhe von 48,5 Millionen US-Dollar geeinigt, und das aufgrund von gravierenden Versäumnissen – unter anderem in der Geldwäschebekämpfung. Das wirft Fragen zu ihrer Zuverlässigkeit auf, während sie gleichzeitig für Schwab tätig sind. Ein bisschen Drama gehört ja zur Krypto-Welt.

Regulatorische Änderungen und die Zukunft

Die regulatorischen Änderungen, die Schwabs Einstieg in den Krypto-Handel ermöglicht haben, sind ebenfalls nicht zu ignorieren. Die Aufhebung des Staff Accounting Bulletin 121 durch die SEC im Januar 2025 und die Klarstellung des OCC im März 2025, dass Banken Krypto-Verwahrung ohne Sondergenehmigung anbieten dürfen, haben den Weg geebnet. Das zeigt, dass der Krypto-Markt in der Wahrnehmung der Regulierungsbehörden immer mehr an Bedeutung gewinnt. Und das ist für die gesamte Branche ein gutes Zeichen.

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Schwab-CEO Rick Wurster hat den Start für das erste Halbjahr 2026 angekündigt. Interessanterweise ist es zu beobachten, dass Kunden unter 28 Jahren rund ein Drittel aller neuen Schwab-Privatkundenkonten eröffnen. Das spricht Bände über das wachsende Interesse an Kryptowährungen in dieser Altersgruppe und könnte Schwab zusätzlich motivieren, sich in diesem Bereich weiter zu engagieren.

Am Ende des Tages bleibt abzuwarten, wie sich Schwab Crypto entwickeln wird und welche Rolle Paxos dabei spielen kann. Die Krypto-Welt ist dynamisch und voller Überraschungen – und wir sind live dabei!