Heute ist der 13.05.2026 und in der Welt von Ethereum gibt es aufregende Neuigkeiten, die sich wie ein Lauffeuer verbreiten. Die Ethereum Foundation hat mit Will Corcoran, Kev Wedderburn und Fredrik drei neue Köpfe für ihren Protocol Cluster ernannt. Ein frischer Wind weht durch die technische Roadmap des Projekts, und viele sind gespannt, welche Richtungen die Veränderungen mit sich bringen werden.
Diese Ernennungen kommen nicht von ungefähr. Sie fallen genau in die heiße Phase der Vorbereitung auf die anstehenden großen Upgrades, die unter den klangvollen Namen „Glamsterdam“ und „Hegotá“ bekannt sind. Dabei hat der Co-Geschäftsführer Tomasz Stańczak seinen Rücktritt bekannt gegeben, was die Bühne für die interimistischen Co-Geschäftsführer Bastian Aue und Hsiao-Wei Wang bereitet. Die scheidenden Leiter Barnabé Monnot und Tim Beiko hinterlassen große Fußstapfen, während Alex Stokes eine Auszeit nimmt. Aber das neue Trio hat bereits an bedeutenden Projekten gearbeitet, wie dem Fusaka-Upgrade, das im Dezember 2025 auf das Mainnet kam.
Neue Führungsriege bringt frischen Wind
Will Corcoran, als Research Coordinator, wird sich auf spannende Themen wie zkVM-Proofs und Post-Quantum-Konsensforschung konzentrieren. Kev Wedderburn ist der Kopf des zkEVM-Teams und bringt jede Menge Expertise in Forschung und Technik mit. Fredrik hingegen kümmert sich um die Protokollsicherheit und die ambitionierte „Trillion Dollar Security“-Initiative. Das klingt doch alles sehr vielversprechend und zeigt, dass die Ethereum Foundation auf langfristige Protokollgesundheit setzt.
In der letzten Woche fand in Svalbard, Norwegen, ein semi-regelmäßiges Treffen der Ethereum-Kernentwickler statt. Man könnte fast sagen, es war ein Schmelztiegel für Ideen und Strategien. Hier wurde das nächste große Upgrade, Glamsterdam, vorbereitet. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Ein Gaslimit von 200 Millionen wurde als Boden etabliert, das ePBS-System stabilisiert und die Grundlagen für Hegotá gelegt. Das alles in einer Woche – da kann einem schon schwindelig werden!
Auf dem Weg zur Skalierung
Das Glamsterdam-Upgrade wird als entscheidender Schritt in der Skalierungs-Roadmap von Ethereum angesehen. Es zielt darauf ab, die Gaslimits der Layer-1-Blockchain zu erhöhen und die Blob-Parameter zu optimieren. Um das zu erreichen, wurden mehrere Entwicklernetzwerke aktiviert und umfassende Tests wurden durchgeführt. Es scheint, als ob die Ethereum-Gemeinschaft auf der Überholspur ist, bereit, neue Höhen zu erreichen. Der Fokus liegt auf der Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und natürlich der Skalierung – das sind die drei großen Prioritäten für 2026.
Das Interoperabilitäts-Event in Svalbard hat wichtige Funktionen getestet und Meilensteine für den nächsten Fork bestätigt. Und während das Team also an Glamsterdam feilt, wird Hegotá bereits als Folge-Upgrade für Ende 2026 geplant, mit einem klaren Fokus auf „Bereinigungs- und Absicherungs“-Funktionen. Elemente wie FOCIL, Verkle-Bäume und Kontoabstraktion werden voraussichtlich in dieses Upgrade integriert. Man fragt sich, was als Nächstes kommt!
Ein Blick in die Zukunft
Die Umstrukturierung der Ethereum Foundation, die bereits 2025 begann, zeigt deutlich, dass man gewillt ist, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Die neuesten Veränderungen zielen nicht nur darauf ab, die technische Infrastruktur zu verbessern, sondern auch die gesamte Foundation zu stärken. Dabei wurde inzwischen eine beträchtliche Menge von 21,271 ETH (rund 49,6 Millionen US-Dollar) aus dem Lido-Staking-Pool entnommen, um laufende Kosten zu decken und Fördergelder zu gewähren. Das ist ein mutiger Schritt, der zeigt, dass man auch finanziell gut aufgestellt ist.
Es bleibt spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden. Mit der frischen Führungsriege und den anstehenden Upgrades könnte Ethereum eine neue Ära einläuten. Wir sind gespannt auf die nächsten Schritte und darauf, was die Zukunft für diese dynamische und innovative Gemeinschaft bereithält!