Heute ist der 21.05.2026, ein spannender Tag für Bitcoin und die amerikanische Kryptowährungslandschaft. Im US-Kongress hat Abgeordneter Nick Begich den American Reserve Modernization Act (ARMA) ins Leben gerufen. Gemeinsam mit 16 anderen Mitstreitern hat er einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Strategische Bitcoin-Reserve der USA im Bundesrecht festschreiben soll. Das Ziel? Eine dauerhafte Sicherung des auf Bundesebene gehaltenen Bitcoins (BTC) für die nächsten 20 Jahre. Das ist kein Scherz – das ist ein ernstzunehmender Schritt in der Welt der digitalen Währungen!
ARMA legt fest, dass die Einkäufe von Bitcoin budgetneutral sein müssen. Das heißt, es werden keine neuen Ausgaben für die Steuerzahler verursacht. So könnte das Finanzministerium über fünf Jahre hinweg jährlich bis zu 200.000 BTC erwerben, mit dem langfristigen Ziel, eine Reserve von einer Million Bitcoin anzulegen. Dabei ist die 20-jährige Haltefrist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern gilt für alle Bitcoin, die der Bund kontrolliert, also auch für die 198.000 bis 328.000 BTC, die aus strafrechtlichen Einziehungen stammen. Ein echter Meilenstein!
Ein Schutzschild für Bitcoin
Das Bitcoin Policy Institute sieht in diesem Gesetzentwurf einen bedeutenden Fortschritt auf dem Weg zur Professionalisierung der Bundesverwahrung. ARMA wird als Wendepunkt für das Konzept der strategischen Bitcoin-Reserve betrachtet, das auf dem vorherigen BITCOIN Act aufbaut. Man möchte schließlich sicherstellen, dass die Bitcoin-Bestände der Regierung – die gegenwärtig etwa 328.372 BTC umfassen – optimal verwaltet und gesichert werden.
Patrick Witt, der Exekutivdirektor des Beratergremiums für digitale Vermögenswerte, hat in diesem Zusammenhang betont, dass es höchste Zeit ist, klare rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Herausforderungen in der Verwahrung und Sicherheit von Krypto-Assets sind nicht zu unterschätzen, insbesondere nach einigen Rückschlägen im Verwahrungsmanagement der US Marshals. Strenge Verwahrungsprotokolle, wie etwa Multi-Signatur-Sicherheitsmaßnahmen, könnten hier eine Lösung sein.
Ein geopolitisches Manöver?
Die Idee einer strategischen Bitcoin-Reserve könnte dabei helfen, Bitcoin als nationales Gut zu etablieren – ähnlich wie Gold oder Öl. Das klingt fast schon nach einer Verschwörungstheorie, ist aber durchaus denkbar. Es wird sogar gemunkelt, dass im März 2025 eine Exekutivverordnung zur Formalisierung dieser Reserve erwartet wird. Die geopolitischen Auswirkungen könnten gewaltig sein, denn Bitcoin könnte nicht mehr nur von traditionellen Marktkräften beeinflusst werden, sondern auch durch politische Strömungen und strategische Überlegungen.
ARMA ist also nicht nur ein einfacher Gesetzentwurf, sondern könnte die gesamte Marktdynamik, die Volatilität und die Liquidität von Bitcoin grundlegend verändern. Und wer weiß, vielleicht inspiriert der Erfolg der US-Strategie andere Länder dazu, ähnliche Konzepte zu verfolgen und Bitcoin als Mittel zur wirtschaftlichen Diversifizierung zu etablieren. Ein Gedanke, der einem das Herz höher schlagen lässt!