Heute ist der 9. Juni 2026, und die Vorfreude auf den bevorstehenden Börsengang von SpaceX am 12. Juni an der Nasdaq ist förmlich greifbar. Die Aktie wird unter dem Ticker SPCX gehandelt, und schon jetzt ist klar: Das wird einer der größten IPOs aller Zeiten. Mit einem Emissionspreis von 135 US-Dollar pro Aktie und einer Gesamtbewertung von etwa 1,75 Billionen US-Dollar übertrumpft SpaceX sogar den bisherigen Rekordhalter, Saudi Aramco, der 2019 an die Börse ging. Das ist schon eine Hausnummer!
Das geplante Emissionsvolumen beläuft sich auf bis zu 80 Milliarden US-Dollar. Allerdings sollte man nicht in Euphorie verfallen – nur etwa 3% der Anteile werden zu Beginn frei handelbar sein. Für Privatanleger sind etwa 30% der Emissionszuteilung vorgesehen, wobei der Mindestbeitrag bei 2.000 US-Dollar liegt. Die Zugangswege sind vielfältig und beinhalten große Retail-Broker wie Fidelity, Robinhood und Charles Schwab. Deutsche Investoren können ebenfalls mitmischen, etwa über Plattformen wie Trade Republic, Degiro und Revolut. Das ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber die Zuteilung ist nicht garantiert, und es wird mit einem hohen Wettbewerb um die limitierten Aktien gerechnet.
Der Weg zur Investition
Die Preisfestsetzung für die Aktien erfolgt am 11. Juni, und dann heißt es Daumen drücken! SpaceX hat sich in den letzten Jahren als echter Innovator im Bereich Raumfahrt etabliert und die Kosten für den Zugang zum Weltall um mehr als 95% gesenkt. Das Unternehmen befördert den Großteil aller Nutzlasten in die Umlaufbahn – ein echter Game-Changer, wenn man bedenkt, wie wichtig Satelliten heutzutage sind. Vor allem das Satelliten-Internet-Projekt Starlink gilt als zukunftsträchtiges Ertragspferd.
Doch wie bei jedem IPO gibt es auch Risiken. Hohe Volatilität und Zuteilungsunsicherheit sind nicht gerade die besten Freunde eines jeden Anlegers. Außerdem muss man sich bewusst sein, dass SpaceX im ersten Quartal 2026 einen Nettoverlust von etwa 4,3 Milliarden US-Dollar verzeichnet hat. Morningstar schätzt das Unternehmen sogar als überbewertet ein – der faire Wert soll bei rund 780 Milliarden US-Dollar liegen. Man könnte also sagen, dass es nicht nur um das große Ganze geht, sondern auch um die Details, die einem bei der Investition über den Kopf wachsen können.
Strategien für den IPO
Wenn du mit dem Gedanken spielst, in den SpaceX-IPO zu investieren, gibt es verschiedene Strategien, die du in Betracht ziehen kannst. Ob Day-1-Kauf, das Abwarten der ersten Quartalszahlen, oder das Warten nach dem Lock-up – jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. Und für die besonders mutigen unter euch gibt es die „Shovel Seller“-Trades, wobei man darauf setzt, dass die Nachfrage nach Aktien noch weiter steigt. Aber Vorsicht: Die Marktbedingungen können sich schnell ändern, und geopolitische Schocks sind nicht ausgeschlossen.
Ein weiteres spannendes Element sind die tokenisierten Zugangsmöglichkeiten über WEEX, wie die SPCX SPV-Token und SPACEXPRE. Das könnte eine interessante Option für diejenigen sein, die den direkten Zugang über ein US-Wertpapierdepot scheuen.
Außerdem wird zwischen dem 8. und 21. Juni eine WEEX-Kampagne stattfinden, die verschiedene Aktionen und Prämien bietet. Das klingt nach einer zusätzlichen Motivation, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Aber eines bleibt sicher: Ein klarer Entscheidungsrahmen für deine Investitionen ist entscheidend, um in diesem aufregenden, wenn auch volatilen Umfeld die richtige Wahl zu treffen.