Ripple schlägt ein neues Kapitel auf: CASP-Lizenz in Europa und neue Partnerschaften im Blick
Ripple hat am 6. Juli 2026 einen bedeutenden Schritt in die Zukunft gemacht, denn sie erhielten die vollständige CASP-Lizenz in Luxemburg. CASP steht für Crypto Asset Service Provider und ist ein Teil der EU-Verordnung MiCA. Mit dieser Lizenz kann Ripple nun regulierte Krypto-Dienstleistungen in 30 europäischen Ländern anbieten. Das ist ein echter Game-Changer! Interessanterweise wurde die vorläufige Zulassung bereits im Juni 2026 erteilt, und die Vorfreude auf die neuen Möglichkeiten wächst.
Das Unternehmen plant, seine Unternehmenslösungen rund um XRP und den Stablecoin RLUSD an Finanzinstitute in Europa zu vermarkten. Doch nicht nur auf dem alten Kontinent, auch in den USA tut sich einiges. Dort wird der „Digital Asset Market Clarity Act“ (CLARITY Act) erwartet, der die regulatorische Einordnung von Kryptowerten wie XRP klären soll. Ein gemeinsamer Gesetzesentwurf wird für die Woche ab dem 13. Juli 2026 erwartet, und die Spannung steigt, da eine Abstimmung im Senat in der darauffolgenden Woche stattfinden könnte. Allerdings fehlen noch schätzungsweise sieben demokratische Stimmen für eine Mehrheit – das könnte spannend werden!
Ripple und die Herausforderungen der Vergangenheit
Ripple-Chef Brad Garlinghouse hat kürzlich über die schwierige Vergangenheit des Unternehmens gesprochen, die von einem Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC geprägt war und im August 2025 endete. Das war kein Zuckerschlecken, und die Auswirkungen sind auch heute noch zu spüren. Aber während Ripple neue Wege geht, gibt es auch ernüchternde Nachrichten aus der XRP-Welt. Die Aktivität auf dem XRP Ledger zeigt einen Rückgang. Täglich aktive Wallets fielen auf 25.350 – das ist der zweitniedrigste Wert des Jahres. Auch die neu erstellten Wallets sanken auf 2.130, was der niedrigste Wert seit November 2024 ist. Das Zahlungsvolumen auf der Ledger brach um über 97 Prozent ein.
Am 8. Juli 2026 verzeichneten die US-Spot-ETFs auf XRP einen Nettoabfluss von 7,29 Millionen Dollar. Während Kleinanleger also zurückhaltender werden, zeigen Wallets mit 10 bis 100 Millionen XRP eine gegenteilige Tendenz und bauen ihre Bestände weiter aus. Der aktuelle XRP-Kurs liegt bei 1,09 US-Dollar, was 6 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 1,16 Dollar und über 25 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 1,45 Dollar liegt. Der RSI von 43,1 signalisiert neutrale Marktbedingungen – ein bisschen wie die Ruhe vor dem Sturm.
Wichtige Partnerschaften und Termine
Ein Lichtblick in all dem ist die mehrjährige Partnerschaft, die Kansas Athletics am 8. Juli 2026 mit Ripple angekündigt hat. XRP wird die offizielle Kryptowährung des Sportprogramms der University of Kansas – das ist ja mal eine spannende Entwicklung! Zudem stehen wichtige Termine im Oktober 2026 an. Am 3. Oktober wird RippleX-Vize Markus Infanger bei der XRP Seoul 2026 sprechen, und Ripple Swell 2026 kombiniert erstmals eine institutionelle Konferenz mit einem Entwicklertreffen. Da wird sicherlich viel diskutiert und geplant!
Die Regulierung von Kryptowährungen in Europa wird durch die Einführung dreier zentraler Rahmenwerke vorangetrieben: MiCA, DAC8 und DORA. Ziel dieser Maßnahmen ist es, ein weltweit umfassendes Ökosystem für Kryptowährungsregulierung zu schaffen. MiCA, der erste einheitliche Rechtsrahmen für Kryptowährungen, wird ab Juni 2024 in Kraft treten und zahlreiche Anforderungen an Krypto-Asset-Dienstleister mit sich bringen. Man kann also gespannt sein, wie sich der Markt weiterentwickeln wird. Die kommenden Monate könnten entscheidend sein für die Branche.
Insgesamt zeigt sich, dass Ripple und die Kryptowelt derzeit in einem spannenden und zugleich herausfordernden Umfeld agieren. Die Entwicklung der regulatorischen Rahmenbedingungen und die Reaktionen des Marktes könnten über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Es bleibt also abzuwarten, wie sich alles entfalten wird.
