Heute ist der 30.05.2026 und die Welt der Finanzregulierung steht Kopf! Die neuen US-Präsidialerlasse haben die Finanzinstitute in Amerika ordentlich unter Druck gesetzt, und das hat auch Auswirkungen auf uns hier in Europa. Am 21. Mai 2026 hat die US-Regierung gleich zwei Executive Orders veröffentlicht, die weitreichende Konsequenzen für die gesamte Finanzbranche mit sich bringen. Besonders spannend: Die Order „Restoring Integrity to America’s Financial System“ gibt den Instituten nur 60 Tage Zeit, um Auffälligkeiten bei Personen ohne Arbeitserlaubnis zu melden. Das klingt nach einer echten Herausforderung! Und als ob das nicht genug wäre, müssen neue Regeln zur Kundenidentifikation (CIP) innerhalb von 90 Tagen umgesetzt werden. Da wird’s für die Compliance-Abteilungen schnell eng.

Ein weiterer Punkt, der für Aufregung sorgt: Die zweite Order prüft innerhalb von 120 Tagen den direkten Zugang von Krypto- und Fintech-Unternehmen zu den Dienstleistungen der US-Notenbank. Brancheninsider berichten von einem bemerkenswerten Fokuswechsel weg von Themen wie synthetischem Identitätsbetrug und Deepfake-Kriminalität hin zur Einwanderungskontrolle. Das ist ein ziemlicher Schwenk in der Diskussion um Finanzkriminalität, die ja bekanntlich auch in der EU und Großbritannien nicht ohne Herausforderungen ist.

Regulierungslandschaft in Europa und Großbritannien

Hierzulande haben wir mit der MiCA-Verordnung und der AMLR bereits klare Rahmenbedingungen geschaffen, um Finanzkriminalität den Kampf anzusagen. Und auch Großbritannien schläft nicht – das Land plant ein eigenes Regime unter dem Financial Services and Markets Act (FSMA), das im Oktober 2027 in Kraft treten soll. Die Financial Action Task Force (FATF) hat indes Staaten wie Iran, Myanmar und Nordkorea auf ihre Grau- und Schwarzlisten gesetzt. Das ist alles andere als ein ruhiges Pflaster für Finanzinstitute, wenn man bedenkt, dass jährlich Kosten durch Finanzkriminalität auf rund 3,6 Billionen Euro geschätzt werden.

Und während wir gerade über Zahlen sprechen: Deepfake-Betrug hat Anfang 2025 bereits Schäden von 200 Millionen Euro verursacht. Die Prognosen sind düster, mit weiteren Verlusten von bis zu 40 Milliarden Euro bis 2027. Das lässt einem schon ein bisschen schaudern, oder? Die Branche reagiert mit sogenannter Enhanced Due Diligence (EDD), die sich stark auf die Herkunft von Vermögen und Mittelherkunft konzentriert.

Compliance und Kosten

In Deutschland drohen bei illegaler Beschäftigung Bußgelder von bis zu 500.000 Euro. Wer da nicht aufpasst, könnte schnell in die Mangel genommen werden. Ein interessanter Aspekt ist die neue „staatenlose“ Verifikationsinfrastruktur, die APIs für Prüfentscheidungen nutzt, ohne Kundendaten zu speichern. Damit wird die Compliance einfacher und sicherer – auch wenn die Preise für Compliance-Dienstleistungen transparenter werden. KYC-Prüfungen kosten zwischen 213 Euro und 539 Euro, während Video-Ident bei 44 Euro pro Fall startet. Die Preise sinken auf 18 Euro ab 1.000 Fällen, was ein echter Anreiz ist!

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Moderne AML-Plattformen berichten von einer Falsch-Positiv-Rate von nur 0,3 Prozent bei Echtzeit-Überwachung. Das ist wirklich beeindruckend und zeigt, wie weit die Technologie vorangeschritten ist. Auch ein Forum zur Integration von ISO-Standards und ESG-Kriterien in die Rechtskonformität findet vom 25. bis 26. Juni 2026 in Düsseldorf statt. Das wird spannend, denn hier werden die Weichen für die Zukunft gestellt.

Wenn wir über Datenschutz sprechen, dann ist es auch wichtig zu erwähnen, dass beim Bundesfinanzministerium Datenerhebungen mit Bedacht durchgeführt werden. Die Verarbeitung von Informationen dient der Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit der Website und erfolgt auf Basis von gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die Daten werden lokal auf Servern in Deutschland verarbeitet und keine Matomo-Cookies gespeichert. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Hier wird also nicht nur reguliert, sondern auch Verantwortung übernommen.

Die aktuelle Lage zeigt, dass sich die Finanzwelt im Umbruch befindet. Die neuen Regularien, die Herausforderungen und die technologische Entwicklung werden die Branche in den nächsten Jahren prägen. Wir dürfen gespannt sein, wie sich alles entwickeln wird und welche Innovationen uns noch erwarten!