Am 29. April 2026 steht Wien im Rampenlicht: Die Stadt wird vom 18. bis 22. Mai 2026 Gastgeber der ViennaUP sein, einem Event, das sich auf Gesundheitsinnovationen konzentriert. Wien hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Gesundheitsstandort in Europa entwickelt, und dieser Kongress ist eine hervorragende Gelegenheit, das wachsende Ökosystem für internationale Talente und Investoren zu präsentieren. Die drei Säulen dieses Erfolgs sind exzellente Forschungseinrichtungen, eine starke Förderlandschaft, bestehend aus Institutionen wie der Wirtschaftsagentur Wien, FFG und aws, sowie ein florierendes Netzwerk in der MedTech-Branche.
Besonders beeindruckend ist die Platzierung des Universitätsklinikums AKH Wien und der MedUni Wien im Newsweek/Statista-Ranking „World’s Best Hospitals“, wo sie einen bemerkenswerten Platz 20 erzielen konnten, was einem Sprung um sieben Plätze entspricht. Dies belegt nicht nur die hohe Qualität der medizinischen Versorgung, sondern auch die Innovationskraft der Institutionen in der Region.
Innovationen auf der ViennaUP
Ein Highlight der ViennaUP wird der Connect Day am 19. Mai sein, der als zentrales Matchmaking-Event für Startups, Unternehmen und Investoren dient. Hier knüpfte Georg Popp, Gründer von Turn Motion, wertvolle Kontakte. Popp, der als Kind an Polio erkrankte, gründete Turn Motion mit dem Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit ähnlichen Herausforderungen zu verbessern. Das Unternehmen entwickelt KI-gestützte Orthesen, die individuell angepasst und mit 3D-Druck gefertigt werden. Beeindruckend ist, dass Turn Motion in der Lage ist, bis zu 15 Orthesen in der Zeit herzustellen, die normalerweise für eine benötigt wird. Der Austausch mit dem Bewegungslabor der TU Wien zur Produktvalidierung läuft bereits.
Ein weiteres vielversprechendes Unternehmen, das während der ViennaUP im Fokus stehen wird, ist Flinn. Das 2023 gegründete Scaleup hat sich auf die Entwicklung von KI-gestützter Software zur Automatisierung regulatorischer Prozesse für MedTech- und Pharmaunternehmen spezialisiert. Im Februar 2026 konnte Flinn ein Series-A-Investment von 20 Millionen US-Dollar sichern und plant nun eine Expansion in die USA sowie eine Kundenkonferenz in Wien im Jahr 2026. Zu den Kunden von Flinn zählen renommierte Unternehmen wie Carl Zeiss, Philips und Paul Hartmann.
Gesundheitsinnovationen und Startups in Deutschland
Während Wien sich als Hotspot für Gesundheitsinnovationen etabliert, gibt es auch in Deutschland zahlreiche bemerkenswerte Health-Tech-Startups. Unternehmen wie BioNTech, das personalisierte Immuntherapien zur Krebsbehandlung entwickelt und bereits 2 Millionen US-Dollar an Finanzierung erhalten hat, oder Tubulis Technologies, das Protein-Wirkstoff-Konjugate zur gezielten Medikamentenabgabe herstellt und beeindruckende 508 Millionen Euro an Finanzierung sichern konnte, zeigen das Potenzial in diesem Bereich. Auch Unternehmen wie T-knife und Ada Health, die sich auf T-Zell-Therapien und KI-gestützte Gesundheitslösungen konzentrieren, haben bedeutende Finanzierungen von 197,4 Millionen US-Dollar und 189,5 Millionen US-Dollar erhalten.
Die ViennaUP wird nicht nur eine Plattform für den Austausch von Ideen und Technologien bieten, sondern auch die Möglichkeit, die Synergien zwischen österreichischen und deutschen Startups zu stärken. Die Innovationskraft beider Länder im Gesundheitssektor zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam an der Zukunft der Medizin zu arbeiten. Für weitere Informationen zur ViennaUP 2026 und den geplanten Veranstaltungen besuchen Sie bitte brutkasten.com.