Heute ist der 17.07.2026 und die Welt der Kryptowährungen ist in Bewegung. Es gibt Neuigkeiten, die nicht nur Insider, sondern auch die breitere Öffentlichkeit interessieren dürften. Die European Securities and Markets Authority (ESMA) hat ihr vorläufiges Register im Rahmen der Markets in Crypto-Assets-Verordnung (MiCA) um 14 neue Crypto-Asset Service Provider (CASPs) erweitert. Und das ist kein kleines Ding, denn das ist das erste größere Lizenzierungs-Update seit dem Auslaufen der EU-Übergangsregelung für Krypto-Unternehmen Anfang des Monats.

Unter den neuen Namen im Register finden wir Ripple Payments Europe SA, MoonPay Europe, B2C2 Europe und OSL. Das zeigt, dass sich die großen Zahlungsdienstleister und institutionellen Handelsfirmen immer mehr im europäischen Regulierungsrahmen engagieren. Ripple Payments Europe kann nun, ohne sich in jedem Mitgliedstaat einzeln genehmigen lassen zu müssen, regulierte Krypto-Asset-Dienstleistungen im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) anbieten. Das ist eine ziemliche Erleichterung für viele Unternehmen, die in diesem dynamischen Bereich tätig sind.

Regulierung im Aufwind

Die Zulassung dieser neuen Unternehmen ist ein klares Zeichen für die wachsende Vielfalt an Akteuren, die eine MiCA-Genehmigung anstreben. Zahlungsdienstleister, Market Maker und Verwahrstellen – sie alle zeigen Interesse an der Regulierung. MoonPay Europe wird als bedeutendes Fiat-zu-Krypto-Gateway im regulierten Ökosystem Europas angesehen. Wer hätte gedacht, dass wir irgendwann einmal hier stehen würden? Wenn man bedenkt, dass ab dem 1. Juli 2026 Unternehmen ohne MiCA-Zulassung keinen Zugriff mehr auf regulierte Krypto-Asset-Dienstleistungen in der EU haben werden, ist das ein echtes Zeitfenster, das sich schließt.

Das ESMA-Register, welches als öffentliches Instrument zur Überprüfung der Zulassung von Krypto-Dienstleistern dient, wird wöchentlich aktualisiert. Die Informationen stammen von den zuständigen nationalen Behörden (NCAs) und der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA). Das vorläufige MiCA-Register wird bis Mitte 2026 auf der MiCA-Webseite und der Datenbanken- und Register-Webseite verfügbar sein. Fünf CSV-Dateien werden dort bereitgestellt, darunter Whitepapers für Krypto-Assets und autorisierte Krypto-Asset-Dienstleister. Es ist also einiges in der Pipeline, und die Transparenz wird auf ein neues Level gehoben.

Ein Blick in die Zukunft

Die neueste Version des Registers wird jede Woche veröffentlicht. Was wir hier sehen, ist nicht nur eine momentane Entwicklung, sondern ein Trend, der sich global beschleunigt. Die Regulierung von Kryptowährungen nimmt auch in anderen großen Jurisdiktionen der Welt Fahrt auf. Wenn man die Dynamik betrachtet, die in den letzten Monaten entstanden ist, könnte man fast von einer kleinen Revolution sprechen. Die Märkte scheinen sich langsam zu stabilisieren, und das Tempo der Aufsichtsprüfung wird normalisiert. Es ist fast so, als ob der Krypto-Markt in eine ruhigere Phase eintritt, in der es nicht mehr nur um Hype geht, sondern um nachhaltige Geschäftsmodelle.

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Ein faszinierender Aspekt dieser Regulierung ist, dass die Informationen über die genehmigten und nicht konformen Entitäten im Register transparent gemacht werden. Das sorgt für mehr Vertrauen bei den Nutzern und könnte die Akzeptanz von Kryptowährungen in der breiten Bevölkerung fördern. Warten wir ab, wie sich das weiterentwickelt und welche neuen Player bald im Register auftauchen!