Heute ist der 22.07.2026 und im Metaverse tut sich einiges. Meta Platforms hat am 21. Juli 2026 großartige Neuigkeiten für besorgte Eltern veröffentlicht. Ab nächster Woche können Mamas und Papas in den USA die Bildschirmzeit ihrer Kinder auf der Plattform Threads überwachen. Das klingt doch nach einem ersten Schritt in die richtige Richtung, oder? Sie dürfen Nutzungslimits festlegen und sogar einen Schlafmodus aktivieren. Solche Funktionen sind heutzutage mehr als nötig, wenn man bedenkt, dass mittlerweile die Mehrheit der Kinder schon mit 7 Jahren ein Smartphone in der Hand hält.

Die neuen Kontrollmechanismen sind Teil einer globalen Strategie, die bis Ende 2026 für rund 500 Millionen monatlich aktive Nutzer weltweit verfügbar sein soll. Das kommt nicht von ungefähr – der politische Druck wächst stetig. Denn am selben Tag verabschiedete das französische Parlament ein Gesetz, das die Nutzung sozialer Medien für Jugendliche unter 15 Jahren einschränkt. Ein klarer Hinweis darauf, dass die Behörden sich der Problematik der digitalen Überlastung bewusst sind.

Meta und der rechtliche Druck

In den USA sieht sich Meta zudem einer Klage von vier Bundesstaaten gegenüber, die 1,4 Billionen US-Dollar wegen angeblicher suchtfördernder Designs bei Instagram und Facebook fordern. Das ist eine Hausnummer! Und dann gibt es da noch eine neue Klage von ehemaligen Mitarbeitern, die sich über den Einsatz von KI bei einem Stellenabbau beschweren. Meta selbst weist alle Vorwürfe zurück und betont, dass die Entscheidungen von Menschen und nicht von Maschinen getroffen wurden. Das bleibt spannend, denn Analysten zeigen sich optimistisch und erhöhen die Kursziele für die Aktie. Rothschild & Co Redburn hat sogar ein Rekordkursziel von 1.000 US-Dollar ausgerufen!

Aktuell notiert die Meta-Aktie bei 564,80 Euro und hat in den letzten 30 Tagen einen Anstieg von 14,41 % verzeichnet. Am 29. Juli wird das Unternehmen seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal präsentieren. Der Markt erwartet einen Umsatz von 60,22 Milliarden US-Dollar, was eine Steigerung von 27 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Bank of America prognostiziert einen Gewinn pro Aktie von 7,50 US-Dollar, was über der allgemeinen Marktschätzung liegt. Da könnte man fast meinen, das Unternehmen hat einen Plan!

Die Eltern und ihre Sorgen

Doch wie steht es um die Eltern? Eine Befragung des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass 63 Prozent der Eltern sich wünschen, ihre Kinder würden weniger Zeit mit Smartphones verbringen. Ab 13 Jahren sind bereits 92 Prozent der Jugendlichen in sozialen Medien aktiv. Aber nur 38 Prozent der Eltern sprechen regelmäßig mit ihren Kindern über deren Erlebnisse in diesen Netzwerken. Das ist schon ein bisschen beunruhigend. Die meisten Eltern begleiten ihre Kinder bis zum Alter von 13 Jahren aktiv in die digitale Welt und setzen Regeln. Ab 10 Jahren dürfen 37 Prozent der Kinder ein eigenes Profil in sozialen Netzwerken einrichten. Es bleibt also abzuwarten, wie die neuen Aufsichtswerkzeuge von Meta in der Praxis angenommen werden. Vielleicht bringt es ja ein wenig mehr Klarheit in diesen digitalen Dschungel.

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Einige Eltern sind auch besorgt über die Inhalte, die ihre Kinder online sehen. 54 Prozent berichten, dass ihre Kinder verstörende Inhalte gesehen haben, und 80 Prozent haben Angst, dass ihr Kind in sozialen Netzwerken gemobbt wird. Das sind alles Punkte, die mit den neuen Kontrollfunktionen von Meta vielleicht etwas entschärft werden können. Aber ob das wirklich ausreicht, um die Sorgen der Eltern zu lindern? Das bleibt abzuwarten.

Inmitten dieser Entwicklungen bleibt der Aktienkurs stabil, 7,47 % über dem 50-Tage-Durchschnitt. Doch es gibt auch Risiken – eine mögliche Anhebung der Ausgabenpläne für Künstliche Intelligenz könnte die kurzfristigen Margen belasten. Also, die nächsten Monate werden spannend, sowohl für Meta als auch für die Eltern, die versuchen, ihre Kinder in dieser digitalen Welt zu begleiten und zu schützen. Warten wir ab, was die nächsten Schritte bringen!