Heute ist der 19.05.2026, und in der Welt der Kryptowährungen gibt es mal wieder spannende Neuigkeiten. Goldman Sachs, eine der bekanntesten Banken weltweit, hat seinen Kurs in Bezug auf Krypto-ETFs geändert. Das hat schon für einige Aufregung gesorgt, denn die Bank hat ihre Engagements in börsengehandelten Krypto-Fonds deutlich zurückgefahren. Laut einer 13F-Einreichung bei der SEC besitzt Goldman Sachs keinen XRP ETF mehr. Das ist ein ziemlicher Knaller, schließlich war die Bank Ende 2025 mit 154 Millionen US-Dollar der größte institutionelle XRP-Halter!

Doch das ist nicht alles. Auch die Bestände im iShares Bitcoin Trust von BlackRock wurden um etwa 10% verringert, und die Anteile am iShares Ethereum Trust haben sogar um rund 70% abgenommen. Am krassesten ist jedoch die vollständige Liquidation der Solana-ETF-Anteile. Wo ist da die ganze Begeisterung für die Innovation, die diese Technologien versprechen? Stattdessen scheinen die Gelder in Krypto-Aktien umgeschichtet worden zu sein. Circle, Galaxy Digital, Coinbase, Robinhood und PayPal stehen nun im Fokus.

Ein Blick auf die Krypto-Landschaft

Goldman Sachs hat zudem seine Beteiligungen im klassischen Mining-Geschäft reduziert, einschließlich BitMine, Bit Digital und Riot. Selbst die Aktie von Strategy hat die Bank verkauft. Man fragt sich, was hinter diesen Entscheidungen steckt. Vielleicht ist es der Wunsch, sich von den volatilen Krypto-ETFs zu distanzieren? Oder könnte es der Versuch sein, sich auf stabilere Investitionen zu konzentrieren?

Doch was bedeutet das für die Anleger? Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum haben in den letzten Jahren eine wahre Achterbahnfahrt durchgemacht. Die Investitionsmöglichkeiten sind vielfältig. Man kann sich bei Kryptobörsen wie Binance, Bison oder Kraken anmelden, um Kryptowährungen zu kaufen und zu verkaufen. Auch das Mining, das allerdings spezielle Hardware und viel Zeit erfordert, bleibt eine Option. Und für die, die es einfacher haben wollen, gibt es Krypto-ETNs oder -ETCs, die die Wertentwicklung von Kryptowährungen abbilden.

Die Herausforderungen der Krypto-ETFs

In Deutschland sind aufgrund der UCITS-Richtlinien Krypto-ETFs nicht erlaubt. Stattdessen können Anleger auf Krypto-ETNs und -ETCs zurückgreifen. Diese haben zwar ähnliche Entwicklungen, unterscheiden sich jedoch in ihrer Zusammensetzung und Performance. Ein entscheidender Punkt ist das Fondsvolumen. Ein hohes Volumen spricht für eine geringere Wahrscheinlichkeit der Schließung. Aber die jährliche Gesamtkostenquote (TER) ist im Schnitt höher als bei anderen ETFs – das ist ein kleiner Nachteil für den Geldbeutel.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Vorteile von Krypto-ETNs und -ETCs liegen auf der Hand: Sie bieten eine einfache Möglichkeit, ohne technische Kenntnisse zu investieren und transparenten Kosten. Doch das Emittentenrisiko bleibt, und die Volatilität des Marktes erhöht das Anlagerisiko erheblich. Es gibt auch das Klumpenrisiko, weil die Diversifikation oft fehlt. Für Anleger, die in Kryptowährungen investieren möchten, sind Krypto-ETFs eine interessante Möglichkeit – solange man bereit ist, das Risiko der Wertentwicklung dieser digitalen Währungen zu akzeptieren.

Wer sich die Frage stellt, welcher Krypto-ETF derzeit der beste ist, der sollte einen Blick auf BTCetc – ETC Group Physical Bitcoin (ISIN DE000A27Z304) werfen. Hier zeigt sich, dass es auch in der Krypto-Welt Gewinner gibt! Aber wie bei jeder Investition gilt: Augen auf und nicht zu euphorisch werden. Die Krypto-Welt bleibt spannend, aber auch tückisch! Und so bleibt uns nur, die Entwicklungen weiterhin genau zu beobachten.