Der Kryptomarkt zeigt sich in letzter Zeit ziemlich lebhaft. Berichten zufolge hat er sich dank der Fortschritte beim U.S. Clarity Act erholt. Es scheint, als ob die Neuigkeiten über Präsident Donald Trumps Zustimmung zu einer wichtigen ethischen Bestimmung des Gesetzes ein gewaltiger Schub für die Branche waren. Eleanor Terrett, die Moderatorin von Crypto in America, hat das Ganze auf X angekündigt. Der Wortlaut dieser Bestimmung wurde an eine Gruppe republikanischer Senatoren übermittelt und war ein entscheidender Knackpunkt, der die Verabschiedung des Gesetzes im Senat bislang verzögert hat. Das Gesetz hat das Potenzial, einen verbindlichen regulatorischen Rahmen zu schaffen, der digitale Waren und Wertpapiere voneinander trennt.

Bitcoin (kurz $BTC) hat auf $66.154,49 zugelegt und damit innerhalb von 24 Stunden um 3,5 % zugelegt – das ist der höchste Stand seit über einem Monat! Auch andere Kryptowährungen wie Ether ($ETH), Binance Coin ($BNB) und XRP ($XRP) zeigen sich von der positiven Stimmung angesteckt und verzeichnen größere Gewinne. Der CoinDesk DeFi Select Index ist um 9 % gestiegen. Und als ob das nicht genug wäre, kam es in Asien zu einer Umkehr des Ausverkaufs bei Halbleiteraktien, was eine breite Risiko-Rallye zur Folge hatte.

Der Clarity Act – Ein Wendepunkt für digitale Vermögenswerte

Der Clarity Act, ein vorgeschlagenes US-Gesetz zur Marktstruktur für digitale Vermögenswerte, könnte tatsächlich das Spiel ändern. Dieses Gesetz behandelt alles von digitalen Rohstoffen über Krypto-Handelsplattformen bis hin zu dezentralen Finanzen und Marktaufsicht. Der Gesetzentwurf H.R. 3633 wurde bereits am 17. Juli 2025 mit 294 zu 134 Stimmen im Repräsentantenhaus verabschiedet, und zwar mit Unterstützung aller Republikaner sowie 78 Demokraten. Da hat sich wirklich etwas bewegt!

Im Senat wird jedoch noch an einem eigenen Rahmenwerk gearbeitet. Der Landwirtschaftsausschuss hat bereits im Januar 2026 Gesetze zur Verantwortung der CFTC für digitale Rohstoffe vorangetrieben, während der Bankenausschuss am 14. Mai 2026 seinen Teil des Clarity Act genehmigt hat. Das Ziel ist klar: die Zuständigkeitsüberschneidungen zwischen SEC und CFTC zu klären. Dabei bleibt die SEC weiterhin für Wertpapiere und Investitionsverträge zuständig, während die CFTC eine breitere Zuständigkeit für den Spot-Handel mit digitalen Rohstoffen erhält.

Die Herausforderungen und Chancen

Die Umsetzung des Clarity Act könnte jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die SEC, CFTC und das Finanzministerium müssen detaillierte Regeln und Registrierungsprozesse entwickeln. Krypto-Börsen könnten sich bundesstaatlich registrieren lassen, was die regulatorische Unsicherheit verringern würde. Doch es gibt auch Herausforderungen. Der Gesetzentwurf steht vor Problemen im Senat, insbesondere bei der Zusammenführung von zwei parallelen Verfahren. Streitpunkte sind unter anderem die Regelung von Stablecoin-Zinsen und der Schutz von DeFi-Entwicklern.

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Der Clarity Act könnte die Marktstruktur für Krypto verändern, indem er eine klare regulatorische Grundlage schafft, die institutionelle Investitionen erleichtert. Das Ganze könnte sogar die grundlegenden Annahmen der US-Krypto-Industrie auf den Kopf stellen. Und während die Branche seit über einem Jahrzehnt ohne klare regulatorische Aufsicht arbeitet, könnte dieser Gesetzentwurf endlich die dringend benötigte Klarheit bringen. Prognosen über die Verabschiedung des Clarity Act variieren stark, und selbst wenn er verabschiedet wird, könnte es bis 2027 oder später dauern, bis detaillierte Vorschriften in Kraft treten. Man darf gespannt sein, wie sich das alles entwickeln wird.