Heute ist der 19.07.2026 und in der Welt der Kryptowährungen tut sich mal wieder einiges, besonders wenn es um Bitcoin geht. Ja, die Zukunft ist da und sie kommt nicht allein. Quantencomputer stehen an der Tür und könnten das ganze Spiel auf den Kopf stellen. Die Sorgen darüber, dass Quanten-Hacker in der Lage sein könnten, alte Bitcoin-Wallets zu knacken und Signaturen zu fälschen, sind real. Das Start-Up Project Eleven hat jedoch einen neuen Nachweis entwickelt, der echten Besitzern helfen soll, ihre Coins mit nur ihrer Seed Phrase zurückzuholen. Klingt gut, oder? Aber nicht jeder kann diesen Nachweis nutzen. Es bleibt also spannend.

Changpeng Zhao, der Mitgründer von Binance, hat bereits vor einigen Monaten gewarnt, dass die Community möglicherweise die Coins von Satoshi Nakamoto einfrieren könnte, falls es zu Durchbrüchen bei Quantencomputern kommt. Kritiker sehen das als eine Form der Enteignung, und das könnte für einige Investoren ein echtes Problem darstellen. Ein Vorschlag namens BIP-361 sieht vor, das alte Signatursystem von Bitcoin über Jahre abzuschalten. Coins, die nie bewegt werden, könnten dann eingefroren werden. Und mit dem Druck, der nach Washingtons Quantenstrategie entstanden ist, wird das Thema immer drängender.

Ein neuer Ansatz für die Sicherheit

Das Werkzeug von Project Eleven funktioniert ähnlich wie eine Quittung und zeigt, dass der Besitzer den Master-Schlüssel hinter einer Adresse besitzt, ohne ihn preisgeben zu müssen. Diese Methode könnte das Risiko für Bitcoin-Besitzer minimieren. Während Quantencomputer private Schlüssel aus öffentlichen extrahieren können, bleibt die Hashfunktion sicher. Es gibt also einen Hoffnungsschimmer. 2023 wurde das Konzept des Signature Lifting von Or Sattath und Shai Wyborski vorgestellt, und der erste Prototyp wurde von Olaoluwa Osuntokun von Lightning Labs entwickelt. Das Resultat? Eine neue Version, die 16-mal schneller ist und in nur 243 Millisekunden auf einem Laptop läuft. Wow!

Für den neuen Nachweis ist das BIP-32 nötig, das Seed-Phrase-System, das seit 2012 in modernen Wallets verwendet wird. Ältere Wallets hingegen generierten jeden Schlüssel einzeln ohne Master-Schlüssel, was sie anfälliger macht. Übrigens: Satoshi Nakamoto, der das Bitcoin-Mining 2009 und 2010 startete, verschwand, bevor Seed Phrases populär wurden. Forscher wie Sergio Demian Lerner haben 1,1 Millionen BTC Satoshi zugeordnet, verteilt auf etwa 22.000 Adressen. Diese Coins legen ihre öffentlichen Schlüssel auf der Blockchain offen – was sie zu leichten Zielen für Quantenangriffe macht.

Die Rolle von BIP-361 und Quantenstrategie

Die Idee hinter BIP-361 ist es, Bitcoin gegen die Bedrohungen durch Quantencomputer zu wappnen. Der Vorschlag zielt darauf ab, das alte Signatursystem abzuschalten und eine private Motivation für Nutzer zu schaffen, auf neue, sicherere Verfahren umzusteigen. In zwei Phasen soll es dazu kommen: Zunächst wird das Senden von Mitteln an quantenanfällige Adressen untersagt. Danach wird der Zugriff auf ECDSA/Schnorr-Spenden mit einem quanten-sicheren Rettungsprotokoll eingeschränkt. Das ist wie ein sanfter Schubs in die richtige Richtung.

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Aber warum ist das so wichtig? Die Bedrohungen durch Quantencomputer sind real. NIST hat bereits 2024 drei post-quanten-signaturverfahren ratifiziert. Es wird erwartet, dass bis 2027-2030 kryptographisch relevante Quantencomputer auf den Markt kommen. Über 34% der Bitcoins haben ihre öffentlichen Schlüssel auf der Blockchain offenbart – ein echtes Risiko. Für Miner, institutionelle Anleger und auch individuelle Holder ist die Umstellung auf post-quanten-sichere Verfahren nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch der finanziellen Verantwortung.

Der Weg zur Post-Quanten-Kryptografie

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht die Frage nach dem „ob“ oder „wann“ von Quantencomputern nicht mehr als zentral an. Stattdessen wird die Migration zu post-quanten-kryptografischen Verfahren als notwendig erachtet. Es sollten flexible Anpassungen möglich sein, und ein hybrider Ansatz, der klassische Verfahren mit quantensicheren kombiniert, könnte eine Lösung sein, selbst nachdem Quantencomputer Realität werden.

Die Fortschritte in der Kryptanalyse können unabhängig von Quantencomputern jederzeit erzielt werden. Deswegen ist es wichtig, jetzt schon an quantensicheren Alternativen zu arbeiten. Die Zeit drängt, und wir sollten uns auf die „Post-Quanten-Zeit“ vorbereiten. Es bleibt uns also nicht viel Zeit, um Maßnahmen zu ergreifen und uns gegen die kommenden Herausforderungen zu wappnen. Es ist ein ständiger Wettlauf zwischen der Entwicklung neuer Technologien und den damit verbundenen Risiken. Ein ständiges Aufeinandertreffen zwischen Innovation und Sicherheit – und wir sind mittendrin!