Heute ist der 23.06.2026, und die Welt der digitalen Währungen und Gesetze ist, wie immer, in Bewegung. Jüngst hat der US-Senat mit einer überwältigenden Mehrheit von 85 zu 5 Stimmen den 21st Century ROAD to Housing Act verabschiedet. Ein Gesetz, das nicht nur mit der Wohnungsfrage zu tun hat, sondern auch ein vorübergehendes Verbot für die Federal Reserve beinhaltet, bis 2030 eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) auszugeben. Ja, richtig gehört! Der Kongress hat damit ein klares Zeichen gesetzt. Aber das ist noch nicht alles – der Gesetzentwurf geht jetzt zur Beratung ins Repräsentantenhaus. Man darf also gespannt sein, was dort entschieden wird.

Senatorin Cynthia Lummis hat die Abstimmung als Teil eines umfassenderen Kampfes um die amerikanische Führungsrolle in der digitalen Finanzwelt bezeichnet. Die Krypto-Befürworter sind jedoch nicht ganz aus dem Schneider, denn sie haben bereits die Befürchtung geäußert, dass zukünftige Kongresse das Thema CBDC durch neue Gesetzgebungen wieder aufgreifen könnten. Chris Giancarlo, der ehemalige Vorsitzende der CFTC, äußerte zudem Bedenken hinsichtlich Datenschutz und den Überwachungsrisiken, die mit programmierbarem Geld einhergehen. Ein Thema, das immer wieder aufkommt und nicht zu vernachlässigen ist.

Die aktuelle Lage im Kryptomarkt

Und während der Gesetzgeber sich mit diesen Themen auseinandersetzt, hält man auch Notfallsitzungen ab, um Verhandlungen voranzutreiben. Der CLARITY Act, ein umfassender Gesetzentwurf zur Struktur des Kryptomarkts, hat noch keine bestätigte Abstimmung im Plenum, aber Interessensvertretungen wie Stand With Crypto fordern eine Abstimmung vor der Augustpause. Der Druck wächst, und die Blockchain Association, der Crypto Council for Innovation sowie die Digital Chamber drängen den Kongress, ein Gesetz zur Besteuerung von Krypto-Mining und Staking ohne Änderungen zu verabschieden. Es bleibt spannend, was hier noch auf uns zukommt!

In einem größeren Kontext sehen wir, dass die Nutzung von Bargeld weltweit seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie zurückgegangen ist. Digitale Zahlungen – und dazu gehören auch die Kryptowährungen – haben sich in der Zwischenzeit durchgesetzt. Über 130 Zentralbanken beschäftigen sich aktiv mit CBDCs und veröffentlichen Berichte über Anforderungen und Experimente. Einige nationale Zentralbanken haben bereits Pilotprojekte gestartet, und die Europäische Zentralbank hat sogar einen Gesetzesvorschlag für einen digitalen Euro initiiert. Wer hätte gedacht, dass wir einmal in einer Zeit leben, in der solch bahnbrechende Entwicklungen in der Finanzwelt stattfinden?

Technologische Herausforderungen und Lösungen

Die Anforderungen an CBDC-Systeme sind hoch: Robustheit, Resilienz und Transparenz sind nur einige der Punkte, die es zu beachten gilt. Außerdem müssen diese Systeme mit bestehenden Zahlungs- und Abwicklungsinfrastrukturen interagieren. Die Leistungsfähigkeit spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle – CBDCs sollten in der Lage sein, Zehntausende von Transaktionen pro Sekunde zu verarbeiten. Datenschutz? Absolut wichtig! Die Verarbeitung personenbezogener Daten muss ebenfalls den strengen Vorschriften genügen.

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IBM Research hat ein Framework für das Asset-Management von CBDCs entwickelt, das Datenschutz, Transparenz und Widerstandsfähigkeit kombiniert. Zugelassene Distributed-Ledger-Technologien (DLTs) bieten Vorteile, wie etwa einen besseren Datenschutz und Schutz vor kompromittierten Knoten. Eine Prototyp-Implementierung hat gezeigt, dass mit modernen Konsensalgorithmen sogar über 150.000 Transaktionen pro Sekunde möglich sind. Das ist schon eine Ansage!

Insgesamt zeigt die aktuelle Situation, dass der digitale Wandel im Finanzsektor nicht aufzuhalten ist. Immer mehr Länder setzen sich mit der Einführung von CBDCs auseinander und versuchen, den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Man kann nur gespannt sein, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden – bleibt dran!