Heute ist der 17.06.2026 und in der Ethereum-Welt tut sich was Spannendes! Es geht um das Upgrade mit dem klangvollen Namen Glamsterdam. Das hört sich nicht nur gut an, sondern verspricht auch eine umfassende Umgestaltung des gesamten Netzwerks. Entwickler haben bereits die letzte Phase des Upgrades eingeläutet und die Vorfreude ist spürbar. Parithosh Jayanthi, ein Entwickler bei der Ethereum Foundation, gibt uns einen Einblick in das, was da kommt.

Das Ziel von Glamsterdam? Ein schnelleres, kostengünstigeres und gerechteres Netzwerk. Das klingt fast wie ein Versprechen, das Ethereum mit diesem Upgrade einlösen möchte. In den Devnets, also geschlossenen Testumgebungen, wird an allen EIPs (Ethereum Improvement Proposals) gearbeitet. Der Rollout der Testnets steht an, sobald Stabilität erreicht ist. Und was steht im Raum? Eine Einführung des Upgrades in der zweiten Jahreshälfte 2023. Ein großer Schritt in die Zukunft!

Die drei zentralen Veränderungen

Was genau wird sich ändern? Glamsterdam bringt gleich drei wesentliche Neuerungen mit sich. Erstens wird die Kontrolle über die Reihenfolge der Transaktionen ins Netzwerk integriert, was Manipulationen, auch bekannt als MEV (Miner Extractable Value), reduzieren soll. Das ist ein wichtiger Schritt, um mehr Fairness in den Transaktionsprozess zu bringen. Zweitens können Blöcke künftig im Voraus benötigte Daten anfordern, was die Verarbeitungsgeschwindigkeit erheblich erhöht – das ist wie der Turbo für Ethereum! Und drittens wird die Kostenstruktur überarbeitet: Hohe Rechenleistung wird günstiger, während Speicherplatz teurer wird. Das klingt nach einem echten Gamechanger.

Ein wenig zurückblickend: Die letzte große Änderung war 2022 mit dem Wechsel von Proof-of-Work zu Proof-of-Stake, auch bekannt als der Merge. Jayanthi selbst bezeichnet Glamsterdam als die größte Gabelung seit diesem bedeutenden Ereignis. Und das, obwohl es nach dem Merge bereits kleinere Updates wie Pectra und Fusaka gegeben hat. Fusaka hat zum Beispiel die Datenverfügbarkeit für Rollups über PeerDAS verbessert. Jetzt richtet sich der Fokus auf das nächste große Upgrade.

Ein Blick in die Zukunft

Glamsterdam wird für die erste Hälfte 2026 erwartet und hat ambitionierte Ziele. Die Entwicklergemeinschaft arbeitet daran, die Probleme der Zentralisierung und des State Bloats zu adressieren. Das Upgrade vereint Elemente aus der Consensus Layer (Gloas) und der Execution Layer (Amsterdam) in einem koordinierten Hard Fork. Das ist nicht nur technisches Geschwurbel, sondern ein entscheidender Schritt in Ethereums langfristiger Roadmap, die auf skalierbare Durchsatzraten und ein rollup-zentriertes Design ausgerichtet ist.

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Zu den Schlüsselaspekten von Glamsterdam gehören die Enshrined Proposer-Builder Separation (ePBS), Block-Level Access Lists (BALs) und eine Anpassung der Gaspreise, die auf die Ressourcennutzung abgestimmt ist. Das klingt alles sehr vielversprechend! Und es gibt jede Menge Vorteile: von einer vertrauenswürdigen Blockproduktion bis hin zu verbesserter EVM-Vorhersehbarkeit und höherer Ausführungseffizienz. Die Entwickler haben sich Gedanken gemacht und das Upgrade soll auch die Stabilität für Layer-2-Netzwerke erhöhen.

Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein. Risiken sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Die ePBS-Freie-Option könnte die Liveness-Garantien beeinträchtigen und die MEV-Marktkonzentration könnte die Konkurrenz verringern. Komplexität und Koordinationsherausforderungen sind ebenfalls Themen, die die Entwickler im Auge behalten müssen. Und die möglichen wirtschaftlichen Verschiebungen durch die Anpassung der Gas- und Speicherpreise könnten zu unerwarteten Konsequenzen führen.

Glamsterdam stellt somit einen bedeutenden Meilenstein in Ethereums Bemühungen um Skalierung dar. Der Fokus verschiebt sich von reiner Durchsatzleistung hin zu Resilienz und Vorhersehbarkeit. Es bleibt spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden, und wir sind gespannt auf die nächsten Schritte in der Ethereum-Welt. Wer weiß, vielleicht wird Glamsterdam der nächste große Hit im Krypto-Universum?