Ethereum unter Druck: Wo bleibt der Ausweg aus der Bärenfalle?
Heute ist der 29.06.2026 und der Ethereum-Kurs steht, sagen wir mal, ordentlich unter Druck. Er pendelt sich aktuell unter 1.600 US-Dollar ein, was einige Trader nervös macht. Dabei zeigen sowohl der RSI als auch der MACD bärische Signale, die durch ein Crossover bestätigt werden. Irgendwie fühlt es sich an, als würde sich die Stimmung am Markt mehr und mehr eintrüben. Trotzdem gibt es auch einen Lichtblick: die bullische Divergenz im RSI könnte eventuell eine kurzfristige technische Gegenbewegung begünstigen. Aber mal ehrlich, der Kurs hat in der letzten Woche immerhin 7 % verloren – und in den letzten 30 Tagen sogar über 21 %. Das sind keine kleinen Fische.
Die technische Analyse offenbart noch mehr schockierende Details. Eine rote Trendlinie, die für viele als Hoffnungsträger galt, konnte nicht überwunden werden. Zudem wurde ein bärisches Rising-Wedge-Muster aufgelöst – und das ist nun wirklich kein gutes Zeichen. Die Elliott-Wellen-Zählung deutet auf fallende Kurse hin, was bedeutet, dass wir möglicherweise noch weitere lokale Tiefs erleben werden. Die aktuelle Unterstützungszone ist in dieser chaotischen Lage entscheidend. Man fragt sich fast, wo der Kurs letztlich landen wird, wenn diese Unterstützung bricht.
Technische Indikatoren und ihre Bedeutung
Schaut man sich die technischen Indikatoren genauer an, wird das Bild noch klarer. Der RSI im Tageschart liegt bei etwa 34 Punkten – und wie gesagt, ein bärisches Crossover wurde festgestellt. Der MACD zeigt ebenfalls ein bärisches Crossover und bleibt über der Nulllinie, was den Verkaufsdruck weiter verstärkt. Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt eine fortgeschrittene Abwärtsstruktur, was die Befürchtungen nur noch verstärkt. Eine finale Welle 5 könnte die übergeordnete Welle A abschließen, gefolgt von einer technischen Gegenbewegung in Welle B. Das klingt schon fast nach einer Achterbahnfahrt! Aber damit nicht genug: Ein Scheitern im Widerstandsbereich zwischen 2.130 US-Dollar und 2.248 US-Dollar könnte zu einem Abverkauf in Richtung 1.341 US-Dollar führen. Das technische Kursziel des Head-and-Shoulders-Patterns liegt ebenfalls bei diesem Wert.
Inmitten all der Unsicherheiten gab es kürzlich einen kurzen Lichtblick. Ethereum stieg gestern zeitweise um über 7 Prozent, schloss jedoch mit einem Plus von nur rund 5 Prozent. Ein kleiner Hoffnungsschimmer, aber der Kurs bleibt gefangen im Widerstandsbereich. Der RSI ist gefallen und hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, während der MACD ebenfalls die Signallinie oberhalb der Nulllinie von oben nach unten gekreuzt hat. Das sind alles Indizien, die darauf hinweisen, dass die Bären das Zepter in der Hand halten.
Was die Zukunft bringen könnte
Die Elliott-Wellen-Analyse deutet zudem auf eine mögliche größere Abwärtsbewegung in Welle C hin, die den Kurs unter die 1.000-US-Dollar-Marke drücken könnte. Das klingt zwar dramatisch, aber die Märkte sind unberechenbar. Ein alternativer Ansatz könnte die Bewegung zwischen April und August 2025 darstellen, die die A-Welle dargestellt haben könnte, gefolgt von einer Welle-B-Korrektur. Die Unterstützungszone für dieses Szenario reicht vom 0,887er Fib.-Retracement bei 1.597 US-Dollar bis zum 0,786er Fib.-Retracement bei 1.816 US-Dollar. Ein gewagtes Unterfangen, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Die Entscheidung über den weiteren Verlauf im Ethereum-Chart hängt von der Überwindung des Widerstandsbereichs ab. Das ist der Punkt, an dem alles ins Wanken geraten könnte. Schafft es Ethereum, diesen Widerstand zu überwinden, könnte die Stimmung wieder aufhellen – aber wenn nicht, naja… dann könnten wir uns auf einen weiteren Abverkauf einstellen. Die Märkte sind wie ein unberechenbares Tier, und so bleibt es spannend, was uns in den nächsten Wochen erwartet.
