Heute ist der 19.06.2026, und es gibt aufregende Neuigkeiten aus der Welt der Kryptowährungen. Base, das Ethereum-Layer-2-Netzwerk, hat angekündigt, dass am 25. Juni 2026 das Protokoll-Upgrade Beryl auf dem Mainnet aktiviert wird. Und wie könnte man es anders erwarten? Mit Beryl kommt eine frische Brise in Form eines nativen Token-Standards, der die Abwicklung von Transaktionen über die Blockchain revolutionieren könnte. Die Vorfreude ist spürbar.

Das Upgrade bringt nicht nur den neuen B20-Token-Standard mit sich, sondern auch einige sehr praktische Verbesserungen. Dazu gehören kürzere Wartezeiten beim Brücken von Vermögenswerten zurück nach Ethereum. Statt wie bisher sieben Tage, geht es nun deutlich schneller – nur noch fünf Tage! Und für die Eiligen unter uns gibt es sogar einen Weg, die Auszahlungen innerhalb eines Tages zu erhalten. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder? Doch damit nicht genug: Die Node-Software wird durch das Reth V2-Update effizienter und senkt den Festplattenbedarf um bis zu 50%! Das wird sicher die Knotenbetreiber erfreuen.

Der B20-Token-Standard

Der B20-Standard ist das Herzstück von Beryl. Er funktioniert als Precompile in der Node-Software und bietet eine erstaunliche Kompatibilität mit dem bestehenden ERC-20-Standard. Das bedeutet, dass alle Token, die unter diesem neuen Standard ausgegeben werden, mit den gängigen Wallets, Börsen und Onchain-Protokollen harmonieren. Über das Herausgeber-Toolkit können Emittenten von regulierten Vermögenswerten wie Stablecoins und Real-World Assets vielfältige Kontrollen vornehmen – minten, brennen, pausieren, und vieles mehr. Das Toolkit wurde von Base und Spearbit auditiert, was das Ganze noch vertrauenswürdiger macht.

Es gibt zwei Varianten des B20-Standards: eine allgemeine „Asset“-Version und eine spezialisierte „Stablecoin“-Version. Letztere ist besonders für fiat-unterstützte Vermögenswerte gedacht und bietet eine wählbare Währungs-Code-Option. Die Nutzer können zudem Transaktionsgebühren direkt mit B20-Token begleichen, was die Verwendung noch praktischer macht. Stell dir das mal vor, einfach den Token deines Vertrauens für alles zu nutzen, was du brauchst.

Die Vorgänger-Upgrade und Ausblick

Das Beryl-Upgrade folgt auf das Azul-Upgrade, das erst Ende Mai 2026 aktiviert wurde. Azul brachte ein Multiproof-System mit sich, das TEE-Proofs und ZK-Proofs kombiniert, um die Gültigkeit von Transaktionen zu sichern. Es ist also nicht so, dass Base auf der Stelle tritt. Im Gegenteil, die Entwicklung schreitet mit großen Schritten voran. Das nächste Upgrade, Cobalt, ist bereits für September 2026 angekündigt und wird die B20-Funktionalität weiter ausbauen sowie die Konsens- und Ausführungsclients in eine einheitliche Knoten-Binärdatei kombinieren.

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Die MiCA-Verordnung in der EU, die einheitliche Regeln für Token schaffen soll, könnte Base in eine noch stärkere Position bringen. Mit einem Total Value Locked von rund 4,4 Milliarden US-Dollar und einer Stablecoin-Marktkapitalisierung von fast 5 Milliarden US-Dollar (Stand Ende Mai 2026) zeigt Base, dass es sich um eine ernstzunehmende Infrastrukturplattform für digitale Vermögenswerte handelt. Es gibt sogar Spekulationen über die Einführung eines nativen Base-Tokens, mit einer Chance von etwa 28%, dass dieser bis Ende 2026 auf den Markt kommt.

Die Welt von Base ist also in Bewegung, und die kommenden Monate versprechen einiges an Aufregung. Bleiben wir gespannt, was uns das Beryl-Upgrade wirklich bringen wird – das Potenzial ist zweifellos da!