Heute ist der 19.07.2026 und die Krypto-Welt dreht sich mal wieder schneller als ein Windhund auf der Jagd – besonders auf der Cardano-Blockchain. Der Van-Rossem-Hard-Fork, der gestern aktiviert wurde, hat die Gemüter erhitzt und bringt frischen Wind in die gesamte Infrastruktur. Mit zwei zentralen Zielen: Zum einen sollen die Ausführungskosten gesenkt werden, damit Transaktionen und dezentrale Anwendungen günstiger werden. Zum anderen wird die Grundlage für das zukünftige Skalierungsprojekt Leios gelegt, das bis Ende 2026 für einen kräftigen Schub im Transaktionsdurchsatz sorgen soll. Da wird man doch gleich ganz neugierig, was da noch alles kommt!

Intersect, die Gruppe hinter diesem Upgrade, hat alle Infrastrukturanbieter aufgerufen, ihre Software vor der Aktivierung zu aktualisieren. Ein kluger Schachzug, um den Upgrade-Prozess möglichst reibungslos zu gestalten. Man kann nicht oft genug betonen, wie wichtig ein reibungsloser Übergang ist – schließlich will niemand auf der Strecke bleiben. Der Governance-Prozess selbst scheint diesmal auch transparenter und institutionell reifer zu sein als beim Vasil-Hard-Fork im September 2022. Das ist doch schon mal ein Fortschritt, oder?

Marktlage und technische Analysen

<pWenn wir einen Blick auf die aktuelle Marktlage werfen, sieht die Situation für die ADA-Halter gemischt aus. Der Kurs lag am 17. Juli bei 0,158 US-Dollar, ein Rückgang von 1,39% innerhalb von 24 Stunden. Das Long-to-Short-Verhältnis im Derivatemarkt liegt bei 0,58, was darauf hinweist, dass Short-Positionen dominieren. Auf der anderen Seite ist das Open Interest in den 48 Stunden vor dem Fork um 4% auf 421 Millionen US-Dollar gestiegen. Spannend, denn die Wale haben in letzter Zeit so ziemlich alles aufgekauft. Ein bisschen wie ein Schachspiel – wo man am Ende nicht weiß, wer gewinnt.

Die technischen Schlüsselniveaus sind ebenfalls von Bedeutung. Die nächste Liquiditätszone befindet sich zwischen 0,160 und 0,165 US-Dollar, und um 0,167 US-Dollar gibt es eine größere Konzentration. Interessanterweise steht dort auch ein Murrey-Math-Widerstand bei 0,1709 US-Dollar. Wer jetzt denkt, dass ein Rückfall unter 0,160 US-Dollar gefährlich ist, hat nicht ganz Unrecht – da könnte es zu Long-Liquidationen kommen und die Unterstützung bei 0,1465 US-Dollar könnte auf einmal ins Visier geraten. Umgekehrt: Ein Anstieg über 0,170 US-Dollar könnte die Short-Seller dazu bringen, ihre Positionen zu schließen. Die Frage ist: Wie wird sich der Markt entwickeln?

Chartanalyse und Käuferstimmung

<pDer 4-Stunden-Chart zeigt, dass ADA über eine absteigende Trendlinie gebrochen ist. Das klingt erst mal vielversprechend, aber eine nachhaltige Rally hat sich bisher nicht eingestellt. Der RSI liegt bei 46,92, was unter dem gleitenden Durchschnitt von 50,95 ist und ein bärisch-neutrales Umfeld signalisiert. Ein Tagesschluss oberhalb von 0,167 US-Dollar könnte dennoch auf eine Käuferstimmung hindeuten. Das bleibt spannend! Die nächsten Tage könnten entscheidend sein.

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<pLetztlich ist der Van-Rossem-Fork Teil einer längeren Entwicklungskette, die mit dem Skalierungsupgrade Leios endet. Das ist ein großes Puzzle und die zentrale Frage für alle Marktteilnehmer bleibt: Wird die institutionelle Glaubwürdigkeit des Cardano-Governance-Prozesses in anhaltenden Kaufdruck umgesetzt? Oder nutzen die Short-Seller kurzfristige Kursanstiege für ihre eigenen Ziele? Diese Frage wird sich bis zum Abschluss des Aktivierungsfensters am 18. Juli klären. Ein gewaltiges Spannungsfeld, das die Krypto-Community in Atem hält. Jetzt heißt es: Abwarten und Tee trinken – oder besser gesagt, die Charts im Auge behalten!