Heute ist der 3.05.2026. In den letzten Wochen hat sich auf dem Kryptowährungsmarkt einiges getan, und eine der bedeutendsten Entwicklungen betrifft das Unternehmen Uphold. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Letitia James gab am 29. April 2026 bekannt, dass Uphold mehr als 5 Millionen US-Dollar an Kunden zahlen wird, die von Verlusten durch das umstrittene Produkt CredEarn betroffen sind.

CredEarn wurde von Uphold als Sparprodukt angeboten, doch hinter den Kulissen basierte es auf riskanten Kreditgeschäften, die letztendlich zu massiven Verlusten führten. Zwischen Januar 2019 und Oktober 2020 hatten Anleger die Möglichkeit, in CredEarn zu investieren, um jährliche Zinsen auf ihre Kryptowährungsanlagen zu erhalten. Dabei wurden die Renditen jedoch durch riskante Kredite an Videospieler in China erzielt. Tragischerweise hatten die Cred-Kunden keinen Zugang zu traditionellen Krediten und verfügten über keine Bonitätshistorie, was die Situation weiter komplizierte.

Die Einigung und ihre Hintergründe

Im Rahmen der Einigung wird Uphold nicht nur Rückzahlungen an die betroffenen Anleger leisten, sondern auch Produktprüfungsstandards und Registrierungsanforderungen für Plattformen, die digitale Vermögensprodukte anbieten, einführen. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass ähnliche Vorfälle in Zukunft vermieden werden. Besonders auffällig ist, dass Uphold nicht als Broker oder Rohstoff-Broker-Dealer registriert war, was gegen das New Yorker Recht verstößt. Dies ist ein klarer Hinweis darauf, wie wichtig es ist, dass Unternehmen in der Krypto-Branche die geltenden Vorschriften einhalten.

Im November 2020 meldete Cred, das hinter CredEarn stand, Insolvenz an, was zu erheblichen Verlusten für die Uphold-Kunden führte. Der Rückzahlungsplan sieht vor, dass die betroffenen Kunden nicht nur 5 Millionen US-Dollar erhalten, sondern dass Uphold zudem auch 545.189 US-Dollar aus dem Insolvenzverfahren von Cred an diese weiterleitet. Kunden werden über die Rückzahlungen per E-Mail informiert, was einen weiteren Schritt in Richtung Transparenz und Verantwortung darstellt.

Ein Teil eines größeren Trends

Diese Einigung ist Teil einer umfassenderen Durchsetzungsbilanz der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft im Kryptobereich. Zwischen 2023 und 2026 wurden mehrere große Krypto-Fälle behandelt, darunter auch die Fälle von Genesis Global und Gemini. Die Behörde verfolgt Finanzbetrugsfälle ohne den Nachweis von Vorsatz, gestützt auf den Martin Act von 1921, was zeigt, dass die Aufsicht über den Kryptomarkt zunehmend strenger wird.

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Insgesamt stellt diese Entwicklung einen wichtigen Schritt in Richtung einer sichereren und transparenteren Krypto-Landschaft dar. Die Kunden von Uphold können sich nun auf Rückzahlungen freuen, die mehr als das Fünffache der von Uphold eingenommenen Gebühren ausmachen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Branche weiter entwickeln wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Für weitere Informationen zu diesem Thema können Sie die vollständige Meldung auf Bitcoin News nachlesen.