Heute ist der 26.05.2026, und die Kryptowelt steht wieder einmal Kopf! Die neuesten Nachrichten von Strategy haben für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt. Am 15. Mai 2026 gab das Unternehmen bekannt, dass es 1,5 Milliarden US-Dollar an ausstehenden Wandelanleihen zurückkaufen wird. Ein Schritt, der viele Fragen aufwirft, nicht zuletzt bei den Bitcoin-Enthusiasten.
Die Transaktion soll am 19. Mai 2026 abgeschlossen sein. Diese Wandelanleihen, die mit 0 % Zinsen ausgestattet sind und eine Fälligkeit im Jahr 2029 haben, wurden ursprünglich im November 2024 für insgesamt 3 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Der Zweck? Richtig, Bitcoin kaufen! Der Preis für den Bitcoin-Kauf lag knapp unter 100.000 US-Dollar je Coin – ein echter Schnapper, könnte man sagen, wenn man die damalige Marktlage betrachtet.
Finanzierungsstrategien und Bitcoin-Verkäufe
Um die Rückkäufe zu finanzieren, plant Strategy, auf Barreserven, Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und möglicherweise auch auf Erlöse aus dem Verkauf von Bitcoin zurückzugreifen. Ursprünglich war die Rede davon, dass Teile der Einnahmen aus der Emission der Vorzugsaktie STRC für die Schuldentilgung verwendet werden sollten. Doch laut einem 8-K-Filing vom 18. Mai 2026 wurden die gesamten Einnahmen, die in der besagten Woche gesammelt wurden, in den Kauf weiterer Bitcoin investiert.
So kaufte Strategy für 2,01 Milliarden US-Dollar stolze 24.869 Bitcoin. Für diese Transaktion wurden 1,95 Milliarden US-Dollar in neue STRC-Aktien und 83,7 Millionen US-Dollar in neue MSTR-Stammaktien ausgegeben. Nur etwa 23 Millionen US-Dollar blieben potenziell übrig, was bei der Dimension der Geschäfte schon fast lächerlich wirkt. Ein kleines Polster, aber hey, die Cash-Reserve von 2,25 Milliarden US-Dollar reicht immerhin für 15,8 Monate an Dividendenzahlungen. Das ist doch mal eine Ansage!
Michael Saylor und die Zukunft von Bitcoin
Am 20. Mai 2026 bestätigte der Gründer Michael Saylor in einer Online-Fragerunde, dass die 1,5 Milliarden US-Dollar an Schulden tatsächlich zurückgekauft wurden. Er ließ in diesem Zusammenhang durchblicken, dass es wahrscheinlich sei, dass zwischen jetzt und Jahresende einige Bitcoin verkauft werden. Ein Satz, der in der Community sicherlich für einige hochgezogene Augenbrauen sorgen wird. Auch Saylor postete einen Chart, der normalerweise Bitcoin-Käufe ankündigt, diesmal jedoch mit dem Hinweis, dass es um Anleihen ging. Das führte zu Missverständnissen und einigen verwirrten Gesichtern.
Wie es weitergeht, bleibt spannend. Die Entwicklungen bei Strategy zeigen einmal mehr, wie dynamisch und unberechenbar der Kryptowährungsmarkt sein kann. Ob die Rückkäufe und die künftigen Bitcoin-Verkäufe den gewünschten Effekt haben werden, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Die kommenden Monate werden uns noch einige Überraschungen bescheren.