Portugal setzt neue Maßstäbe: Strenge Regulierung im Kryptosektor tritt in Kraft
Heute ist der 2.07.2026, und es gibt Neuigkeiten aus Portugal, die die Krypto-Welt aufhorchen lassen. Ende 2025 hat das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das darauf abzielt, den Kryptosektor besser zu regulieren. Das klingt nach einem großen Schritt, nicht wahr? Das Ziel? Markttransparenz zu schaffen und illegalen Aktivitäten wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung das Handwerk zu legen. Die Bank von Portugal und die CMVM (Comissão do Mercado de Valores Mobiliários) sind nun die Aufsichtsgremien, die für die Zulassung und Überwachung der Krypto-Asset-Dienstleister verantwortlich sind. Ein bisschen wie die Aufpasser auf dem Schulhof, die darauf achten, dass alles mit rechten Dingen zugeht.
Die Aufsichtsbehörden haben auch die Aufgabe, Listen der berechtigten Unternehmen und deren Tätigkeiten zu veröffentlichen und regelmäßig zu aktualisieren. Es ist fast so, als ob sie ein Verzeichnis führen, wer im Krypto-Business mitspielen darf. An dieser Stelle wird es ernst: Bei schweren Verstößen drohen hohe Geldstrafen – bis zu 2,5 Millionen Euro für Einzelpersonen und sogar bis zu 5 Millionen Euro für Unternehmen. Schwere Verstöße? Ja, das kann alles sein, von Betrieb ohne Genehmigung bis hin zu Marktmanipulation oder falschen Informationen. Ein strenges Durchsetzungsregime, das man sich nicht entgehen lassen sollte!
Die Bedenken der Branche
Der Präsident Portugals, Marcelo Rebelo de Sousa, hat das Gesetz am 13. Dezember 2025 unterzeichnet, nachdem er Bedenken bezüglich möglicher Risiken geäußert hat. Dennoch war ihm klar, dass diese Gesetzgebung notwendig ist, um die EU-Verordnung über Krypto-Assets (MiCA) einzuhalten. In der Finanzdienstleistungsbranche gibt es jedoch Bedenken über den Übergang zu diesen neuen Regelungen. Die ANIPE, eine Interessensvertretung, warnt vor möglichen Funktionsstörungen im Kryptomarkt, vor allem nach dem Auslaufen der MiCA-Übergangsfrist. Irgendwie hat man das Gefühl, dass die Branche auf der Kippe steht, während sie sich an die neuen Gegebenheiten anpassen muss.
Erstaunlicherweise haben nur wenige Unternehmen die vollständige Zulassung nach den neuen Vorschriften erhalten. Die ANIPE fordert daher mehr Transparenz bei anhängigen Anträgen und eine klare Kommunikation über die Übergangsmaßnahmen für nicht entschiedene Anträge. Ein bisschen wie im Büro, wenn man auf wichtige Entscheidungen wartet und sich fragt, was da wohl gerade so lange dauert.
Ein Blick auf den globalen Kontext
Schaut man sich die Entwicklung im Kryptosektor weltweit an, so ist es bemerkenswert, dass der erste Bitcoin bereits 2009 das Licht der Welt erblickte. Seitdem haben sich tausende von Kryptowährungen entwickelt. Irgendwie hat das Ganze ein Eigenleben angenommen. Aber der Kryptomarkt bleibt im Vergleich zum traditionellen Finanzsystem eine kleine, isolierte Nische. Die Skandale wie der Zusammenbruch der Handelsplattform FTX im Herbst 2022 haben eindrucksvoll gezeigt, wie fragil das System ist. Europäische und internationale Regulierungsbehörden beobachten den Kryptomarkt daher ganz genau.
Die Risiken, die mit Kryptowerten verbunden sind, hängen stark von deren Größe und der Vernetzung mit dem traditionellen Finanzsystem ab. Das Bundesbank berichtet regelmäßig über die Herausforderungen und Entwicklungen in diesem Bereich. Eine neue europäische Verordnung (MiCAR), die am 9. Juni 2023 veröffentlicht wurde, soll einen harmonisierten Rechtsrahmen für nicht regulierte Kryptowerte schaffen. Das Ziel ist klar: Regulierung, um Ansteckungsrisiken einzudämmen und den wirtschaftlichen Charakter der Geschäfte zu berücksichtigen.
In Deutschland beaufsichtigt die BaFin in Zusammenarbeit mit der Bundesbank die Emittenten von Stablecoins und E-Geld-Token. Ein internationaler Standard für Banken im Kryptosystem wird vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht entwickelt und soll bis zum 1. Januar 2025 implementiert werden. Das zeigt, wie ernst die Regulierung im Kryptobereich genommen wird. Es bleibt spannend zu beobachten, wie die Umsetzung in den kommenden Monaten und Jahren voranschreiten wird.
