Heute ist der 25.06.2026 und die Welt der Kryptowährungen steht mal wieder Kopf. Die Anwaltskanzlei Rosen hat am 24. Juni 2026 die Schaufel ausgepackt und eine Untersuchung gegen Strategy Inc. und deren CEO Michael Saylor eingeleitet. Ein Blick auf die MSTR-Aktie zeigt ein dramatisches Bild: Sie fiel um 7,3 % und landete bei einem 52-Wochen-Tief von 86,41 US-Dollar. Das ist wie ein freier Fall ohne Fallschirm – und das ist noch nicht alles. Die STRC-Aktie hat es noch schlimmer getroffen: Sie sank auf 73,62 US-Dollar, was etwa 26 % unter dem Nennwert von 100 US-Dollar liegt.

Es ist wirklich ein Schock für die Investoren, denn etwa 80 % der STRC-Aktien sind in den Händen von Privatanlegern. Diese hatten eine Rendite von 11,5 % erwartet und wurden nun bitter enttäuscht. Die Kanzlei ist nun auf der Suche nach denjenigen, die in die Wertpapiere von Strategy investiert haben und dabei Verluste erlitten haben. Bisher gibt es zwar noch keine Sammelklage, aber die Untersuchung zielt darauf ab, herauszufinden, ob die Anleger durch irreführende Geschäftsinformationen getäuscht wurden.

Die Bitcoin-Verbindung

Ein zusätzliches Augenmerk liegt auf dem Bitcoin-Bestand von Strategy, der aktuell 847.363 BTC umfasst und zum Durchschnittspreis von 75.651 US-Dollar pro Coin erworben wurde. Die Gesamtkosten des Bitcoin-Bestands belaufen sich auf etwa 64,1 Milliarden US-Dollar – da sind einige Nullen im Spiel! Und während Bitcoin zuletzt auf Tagestiefs von rund 58.035 US-Dollar fiel, konnte sich die Kryptowährung immerhin auf etwa 59.000 US-Dollar erholen.

Die Situation wird noch komplizierter durch eine Sammelklage, die bereits am 16. Mai 2025 im U.S. District Court für den Eastern District of Virginia eingereicht wurde. Kläger Anas Hamza wirft Strategy und deren Führungskräften, einschließlich Saylor, vor, irreführende Aussagen über die Bitcoin-fokussierte Anlagestrategie des Unternehmens gemacht zu haben. Es wird behauptet, dass die Risiken und die Rentabilität dieser aggressiven Investitionsstrategie falsch dargestellt wurden. Das führt zu einem tiefen Fallstrick für die Investoren, die zwischen dem 30. April 2024 und dem 4. April 2025 in die Wertpapiere von Strategy investiert haben.

Die Reaktion von Strategy

Die Vorwürfe sind nicht zu unterschätzen; sie beziehen sich auf falsche Informationen über die erwartete Rentabilität der Bitcoin-zentrierten Treasury-Operationen. Das ist ein echter Schock für viele, besonders für die Anleger, die sich auf Saylor’s Advocacy für Bitcoin verlassen haben, die oft die Vorteile übertrieben und die damit verbundenen Risiken heruntergespielt haben. Um den Bogen noch weiter zu spannen: Strategy hat erhebliche Kapitalmittel durch Aktien- und Schuldenemissionen aufgebracht, um ihre Bitcoin-Käufe zu finanzieren. Saylor selbst hat große Teile der Unternehmensreserven in Bitcoin umgewandelt und vergleicht die Kryptowährung häufig mit „digitalem Gold“.

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Jetzt bleibt abzuwarten, wie Strategy auf diese Vorwürfe reagieren wird. Sie haben angekündigt, sich energisch gegen die Klage zu verteidigen. Die Ungewissheit über den Ausgang des Verfahrens schwebt über dem Unternehmen wie ein Damoklesschwert. Mit einem SEC-Bericht, der zeigt, dass Strategy zwischen dem 12. und 18. Mai 2025 7.390 BTC für 764,9 Millionen USD erworben hat, wird die Situation nur noch komplexer.

Die Aufsichtsbehörden haben Strategy, ehemals MicroStrategy, historisch ins Visier genommen. Bereits im Jahr 2000 gab es eine Klage der SEC wegen betrügerischer Finanzberichterstattung. Man könnte sagen, das Unternehmen hat eine gewisse Vorgeschichte, die sich nicht einfach so ignorieren lässt.

Während die Geschichte weitergeht, bleibt die Frage, wie sich das alles auf die Wahrnehmung von Unternehmensinvestitionen in Kryptowährungen und Saylor’s Rolle in diesem Bereich auswirken wird. Die Anleger sind gespannt und in der Krypto-Community wird darüber sicherlich noch viel diskutiert werden.