Heute ist der 6.06.2026, und wo könnte man das besser feiern als hier in der Welt der Kryptowährungen? Die Geschichten über verlorene Bitcoins und vergessene Passwörter sind fast schon legendär. Nehmen wir den Fall eines Nutzers mit dem Nicknamen „cprkrn“ – ein ganz normaler Typ, der vor etwa elf Jahren seine Krypto-Wallet zuletzt geöffnet hat. Damals, in seinen Studienjahren, erwarb er fünf Bitcoin für jeweils 250 US-Dollar. Man kann sich vorstellen, wie ihm das Herz in die Hose rutschte, als er feststellte, dass diese fünf Bitcoin heute über 400.000 US-Dollar wert sind!

Wie oft hören wir von Menschen, die in einem berauschten Zustand ihre Passwörter ändern und dann nicht mehr wissen, was sie sich dabei gedacht haben? So auch „cprkrn“. Nach einem feuchtfröhlichen Abend hatte er sein Passwort geändert und, tja, vergessen. Ein klassischer Fall von „Das hab ich doch gerade noch gewusst!“. Doch der Mann gab nicht auf. Er versuchte, mit dem Open-Source-Tool btcrecover auf seine Wallet zuzugreifen. Ganze 3,5 Trillionen Passwörter wurden ausprobiert, und nichts – absolut nichts – funktionierte. Ein frustrierendes Unterfangen, das ihm die Nerven kostete.

Die Rettung durch Künstliche Intelligenz

Schließlich wandte sich „cprkrn“ an die KI Claude von Anthropics. Man muss sagen, in Zeiten, in denen ganze Millionen von Bitcoins als verloren gelten – wie der berühmte Fall eines Walisers, dessen Festplatte auf einer Müllhalde gelandet sein soll – ist das ein mutiger Schritt. Claude half ihm, indem sie die Daten eines alten Laptops analysierte, den unser Protagonist früher benutzt hatte. Mit einer cleveren Eselsbrücke, die auf ein mögliches altes Passwort hindeutete, und einer alten Wallet-Datei, die Claude fand, schien das Unmögliche möglich zu werden.

Die Technologie hat wirklich ihre eigenen Wunder. Es stellte sich heraus, dass die Private-Keys der Wallets unverändert bleiben, auch wenn das Passwort geändert wird. Ein kleiner Fehler bei der Zuordnung der Kennwörter zu den Private-Keys wurde entdeckt und behoben. Nach dieser Korrektur konnte btcrecover endlich das Passwort knacken. Und das alles für bescheidene 15 Dollar an Rechenleistung. Es ist schon erstaunlich, was heutzutage alles mit etwas Unterstützung aus der digitalen Welt möglich ist!

Die Schattenseiten der Krypto-Welt

<pDoch nicht alles, was glänzt, ist Gold. Es wird geschätzt, dass bis zu vier Millionen Bitcoin dauerhaft verloren sind. Das entspricht fast einem Fünftel der maximalen Umlaufmenge von 21 Millionen Stück. Die meisten Nutzer, die ihre Wallet-Passwörter verlieren, stehen vor dem schmerzlichen Verlust ihres Geldes. In diesem Zusammenhang ist die Warnung, dass KI-Modelle zwar bei der Datenanalyse helfen können, jedoch keine kryptografischen Hürden überwinden können, besonders relevant.

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<pIn einer Welt, in der Künstliche Intelligenz und Quantencomputer immer näher rücken, gibt es auch ernsthafte Bedenken. Die Möglichkeit, dass diese Technologien die Verschlüsselungen knacken können, wird zunehmend diskutiert. Auf einer Fachtagung wurde die Anfälligkeit von Blockchains als kritisch erachtet. Cyberkriminelle könnten in der heutigen Zeit in Minuten in Systeme eindringen, während es früher Wochen oder gar Tage gedauert hat. Die Bedrohung steigt – und das ist kein Scherz.

<pEin Professor an der Universität Tel Aviv, Jascob Mendel, warnt eindringlich vor zunehmenden Cyberangriffen, je wichtiger Kryptowerte für das Finanzsystem werden. Es ist eine spannende, aber auch beängstigende Zeit für Kryptowährungen. Die technischen Anforderungen für Angreifer sind gesunken, und KI wird schon jetzt zur Identifizierung von Zugängen genutzt. Man fragt sich wirklich, wie sicher unsere digitalen Geldbörsen sind, während wir uns in die nächsten Jahre bewegen.