Cardano im Aufbruch: Van-Rossem-Upgrade und die Zukunft von Pogun
In der Welt der Kryptowährungen gibt es immer etwas Aufregendes zu berichten, und Cardano ist da keine Ausnahme. Am 18. Juli 2026 um 21:44:51 UTC wurde das Van-Rossem-Upgrade erfolgreich aktiviert, ein bedeutender Schritt in der Entwicklung der Plattform. Mit diesem Upgrade hat Cardano den Sprung in die Voltaire-Ära gewagt, die eine dezentralisierte On-Chain-Governance anstrebt. Ein echter Meilenstein, wenn man bedenkt, dass dieses Upgrade nicht von den Gründern, sondern durch die Gemeinschaft selbst ratifiziert wurde. So etwas hat es in der Geschichte von Cardano noch nie gegeben!
Das Upgrade bringt einige spannende Neuerungen mit sich. Die Protokollversion 11 führt nicht nur neue Funktionen für die Smart-Contract-Sprache Plutus ein, sondern senkt auch die Kosten für deren Ausführung. Das ist etwas, was Entwickler und Nutzer gleichermaßen erfreuen wird. Und es gibt noch mehr: IOG (Input Output Global) hat Pläne für ein weiteres Upgrade, das die Verarbeitungsgeschwindigkeit um das 60-Fache steigern soll. Das wird die Plattform wirklich auf ein neues Level bringen.
Die Zukunft von Cardano und Pogun
Ein weiterer interessanter Aspekt ist das Projekt „Pogun“. Hierbei handelt es sich um eine Plattform, die es ermöglichen soll, Bitcoin-Bestände auf das Cardano-Netzwerk zu spiegeln. Das ist besonders spannend, denn damit kann der Zugang zu DeFi-Diensten gewährleistet werden, ohne dabei die Kontrolle über private Schlüssel abzugeben. Ehrlich gesagt, das klingt nach einem echten Game-Changer! Im Bitcoin-Sektor, der ein geschätztes Volumen von rund 1,6 Billionen US-Dollar hat, könnte dies neue Möglichkeiten eröffnen. IOG plant, im zweiten Quartal 2026 den Kreditmarkt und im dritten Quartal 2026 eine Ertrags-App einzuführen, gefolgt von dem Mirroring-Verfahren im vierten Quartal 2026. So sieht echte Innovation aus!
Die Entwicklung von Pogun steht unter der Leitung von Omer Husain und ist Teil eines Finanzierungsantrags über 50 Millionen US-Dollar. Hierbei ist es wichtig zu erwähnen, dass Transaktionen im neuen System ADA für die Gebührenzahlungen erfordern. Das könnte den ADA-Kurs, der aktuell bei 0,1636 USD liegt, wieder etwas ankurbeln—obwohl er seit Jahresbeginn 53,40 % seines Wertes verloren hat. Ein bisschen Aufwind wäre nicht schlecht, denn der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 1,01 USD beträgt satte 83,87 %.
Ein Blick auf die Governance und die Marktreaktion
Die Governance-Struktur von Cardano wurde von Charles Hoskinson, dem Mitbegründer, stark kritisiert. Er bezeichnete Bitcoin als „in der Zeit eingefroren“ und warnte vor Quantenrisiken für die Plattform. Fühlt sich ein bisschen wie ein Wettlauf gegen die Zeit an, oder? Auf der anderen Seite hat Lorenzo Valente von Ark Invest Hoskinsons Äußerungen in Frage gestellt und die Relevanz von Cardano angezweifelt. Das zeigt, wie polarisiert die Diskussion über die Zukunft von Kryptowährungen ist.
Die Abstimmung zum Van-Rossem-Hard-Fork war übrigens nicht einstimmig. Mit 53,02 % Zustimmung haben die Pool-Betreiber grünes Licht gegeben, und etwa 93 % der Stake-Pools waren bereits vor der Aktivierung auf kompatibler Software, was die Unterstützung durch die Community unterstreicht. Man kann sagen, die Dezentralisierung der Governance wird hier wirklich gelebt. Die Ergebnisse der Abstimmung waren: DReps bei 77,63 % und SPOs bei 52,7 %. Das zeigt, dass es noch Raum für Diskussionen und Verbesserungen gibt.
Insgesamt stellt das Van-Rossem-Upgrade eine spannende Wende für Cardano dar und bereitet das System auf die nächsten großen Schritte vor, wie das erwartete Ouroboros Leios-Upgrade, das noch in diesem Jahr kommen soll. Es bleibt abzuwarten, wie sich der ADA-Kurs entwickeln wird und ob die neuen Funktionen das Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen können. Wer weiß, vielleicht erleben wir ja bald eine Wiederbelebung von Cardano! Die Krypto-Welt bleibt auf jeden Fall spannend und unberechenbar.
