Heute ist der 18.06.2026 und in der Krypto-Welt wird heftig diskutiert. Adam Back, ein echter Schwergewichtler der Bitcoin-Szene, hat mal wieder für Aufsehen gesorgt. Der britische Kryptograph und Hacker, der für seine Entwicklung des Hashcash-Verfahrens bekannt ist, prognostiziert, dass der Bitcoin-Kurs bis 2028 auf über 1 Million Dollar steigen könnte. Das ist eine steile Behauptung, die er in einem kleinen Wortgefecht auf Twitter zum Besten gab. Aktuell schwirrt der Bitcoin-Kurs bei etwa 65.000 Dollar herum. Das würde einen Anstieg von satten 1.438% erfordern, um diese magische Million zu erreichen.

Back ist übrigens nicht irgendwer, sondern wird von der New York Times sogar als möglicher Satoshi Nakamoto, dem geheimnisvollen Erfinder von Bitcoin, gehandelt. Komischerweise hat er diese Spekulationen aber immer wieder zurückgewiesen. Dennoch, seine Expertise ist unbestritten, und er sieht den bestehenden Bedarf von Privatanlegern sowie Bitcoin-ETFs als Katalysator für den Preisanstieg. Immerhin hat Bitcoin ein festes Angebot von maximal 21 Millionen Coins, was die Knappheit und damit den Preis weiter antreiben könnte.

Einzigartige Wette auf Bitcoin

Natürlich räumt Back ein, dass ein solch dramatischer Preisanstieg in so kurzer Zeit beispiellos wäre. Doch er bleibt optimistisch und setzt darauf, dass der Kurs vor dem nächsten Halving im Frühjahr 2028 ansteigt. Man könnte sagen, er hat seinen Einsatz getätigt. In der Krypto-Community wird das immer wieder aufgegriffen. Die Spannung ist förmlich greifbar, besonders nachdem Bitcoin im letzten Monat einen Anstieg um rund 10.000 Dollar erlebt hat. Viele sehen darin die Vorzeichen einer neuen Rallye.

Die Skepsis ist jedoch auch nicht weit. Analysten und Experten sind geteilter Meinung über die Beweislage, die die New York Times präsentiert hat. Diese stützt sich größtenteils auf Textvergleiche, um Back mit Satoshi Nakamoto in Verbindung zu bringen. Tom Lee, der Gründer von Fundstrat, ist hingegen optimistisch und sagt, dass wir uns in einer der besten Phasen für Investoren befinden könnten – und das in den kommenden 18 bis 24 Monaten.

Die Schattenseiten der Szene

<pWährend die Bitcoin-Welt auf einen möglichen Höhenflug zusteuert, gibt es auch dunkle Wolken am Horizont. Sam Bankman-Fried, der Gründer der kollabierten Krypto-Börse FTX, hat seine Berufung gegen eine 25-jährige Haftstrafe verloren. Richter haben einstimmig die Beweislast gegen ihn bestätigt. Er hat mittlerweile um Begnadigung bei US-Präsident Donald Trump gebeten, aber ob das wirklich fruchten wird? Nach seiner Haft plant er, eine neue Kryptowährung zu launchen. Da fragt man sich doch, wie viele neue Krypto-Projekte aus solchen Abenteuern entstehen werden.

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Die Stimmung bleibt also angespannt, während Hedgefonds massive Positionen in Bitcoin aufbauen und Privatanleger – etwas skeptischer – abwarten. Und als ob das nicht genug wäre, hat Eric Trump über seine Firma American Bitcoin 11.298 neue Mining-Rechner in Betrieb genommen und hortet mehr als 7.000 BTC im Wert von rund 546 Millionen Dollar. Beachtlich, oder? Die Aktie von American Bitcoin stieg nach dieser Ankündigung um mehr als 12 Prozent. Da kann man nur gespannt sein, wie sich alles entwickeln wird.

In einer Zeit, in der sich alles rasend schnell ändert, bleibt der Krypto-Markt ein Ort voller Überraschungen. Ob Adam Back am Ende recht behalten wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: In der Welt von Bitcoin und Co. gibt es immer etwas zu beobachten.