Heute ist der 11.05.2026 und in der Welt der Kryptowährungen tut sich einiges. Besonders spannend ist die neue Vorsorgestrategie namens „Minimum Risk BTC“, die von Descartes Finance aus Zürich ins Leben gerufen wurde. Die Idee, Bitcoin systematisch in Modellportfolios für Säule-3a- und Freizügigkeitsdepots zu integrieren, ist nicht nur innovativ, sondern spricht auch eine breitere Klientel an, die sich für zukunftsorientierte Anlagemöglichkeiten interessiert.

Descartes Finance, der erste digitale Vermögensverwalter in der Schweiz, hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2016 als bankunabhängig und eigentümergeführt positioniert. CEO Adriano Lucatelli und Verwaltungsratspräsident Rino Borini leiten das Unternehmen mit einem klaren Fokus auf digitale Vermögensverwaltung. Neu ist, dass die Bitcoin-Allokation in den Portfolios je nach Risikostufe zwischen 1% und 5% variiert. Und das ist kein Zufall: Studien zeigen, dass eine 2.5%-Beimischung in einem 60/40-Portfolio die Sharpe Ratio signifikant verbessert.

Die Details zur Bitcoin-Allokation

Bei Descartes bleibt man aber nicht stehen. Die bestehenden Strategien „Passiv“ und „Minimum Risk“ bleiben unverändert, während die Bitcoin-Allokation zusätzlich den Kunden zugutekommt. Das Engagement in Bitcoin erfolgt über das BlackRock iShares Bitcoin ETP (Ticker IB1T) an der SIX Swiss Exchange. Mit einer Gesamtkostenquote von nur 0.15% pro Jahr ist es das günstigste Bitcoin-ETP an der Schweizer Börse. Die Verwahrung wird dabei durch Coinbase Custody International sichergestellt.

Die Verwaltungsgebühren bei Descartes liegen zwischen 0.64% und 0.74% pro Jahr, ohne dass eine separate Gebühr für Bitcoin anfällt. Interessanterweise variieren die erwarteten Renditen und Volatilität je nach Risikostufe. So kann man in der Risikostufe 1 mit einer Rendite von 0.35% bis 1.26% und einer Volatilität von 3.44% bis 3.76% rechnen. In der höchsten Risikostufe 5 sind die Zahlen noch vielversprechender: Hier liegt die Rendite zwischen 3.87% und 8.65%, während die Volatilität von 8.64% bis 10.50% reicht.

Markt und Zukunftsaussichten

Der Schweizer Säule-3a-Markt ist nicht zu vernachlässigen. Er umfasst rund 120 Milliarden CHF an Wertschriften- und Kontolösungen. Die maximale Einzahlung im Jahr 2026 beträgt 7’258 CHF, und das Medianvermögen über alle Altersgruppen liegt bei 30’400 CHF. Rückwirkende Einkäufe in die Säule 3a sind seit 2025 möglich, was den Markt zusätzlich ankurbeln könnte.

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Obwohl Descartes sich im Vergleich zu anderen Anbietern wie finpension und VIAC höherpreisig positioniert, hebt sich das Unternehmen durch aktives Portfoliomanagement ab. Die Entscheidung für das BlackRock-Produkt ist strategisch klug, denn es bietet eine kosteneffiziente Möglichkeit, Bitcoin in ein diversifiziertes Portfolio zu integrieren. Die Lancierung von „Minimum Risk BTC“ ist Teil einer breiteren Bewegung institutioneller Anbieter in der Schweiz, die Bitcoin als strategischen Portfoliobaustein betrachten.

Man darf gespannt sein, wie sich diese Entwicklungen weiter entfalten werden. Die Integration von Bitcoin in die Altersvorsorge könnte nicht nur der Schlüssel zu besseren Renditen sein, sondern auch einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise darstellen, wie wir über Vermögensverwaltung denken. Vielleicht ist dies der Anfang einer neuen Ära für die finanzielle Sicherheit in der Schweiz!