Heute ist der 26.06.2026. Der Bitcoin-Markt ist ein wilder Ritt! Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht spannende Prognosen und Analysen die Runde machen. Neulich hat Jiang Zhuoer, der Kopf hinter dem Miningpool LeBit, die Gemüter erhitzt. Er warnt, dass der Bitcoin-Kurs (BTC) in den kommenden Monaten auf etwa 42.000 bis 44.000 US-Dollar fallen könnte. Das würde einem Rückgang von rund 30 Prozent im Vergleich zum jetzigen Stand entsprechen. Oha, das klingt nach einem ordentlichen Dämpfer!

Diese Vorhersage stützt sich auf historische Marktzyklen und die Kennzahl Market Net Asset Value (mNAV) des Unternehmens Strategy. Dort ist die mNAV auf 0,72 gefallen. Das bedeutet, dass Anleger das Unternehmen geringer bewerten als den Wert seiner Bitcoin-Bestände. Und das ist ein klares Zeichen! Laut SaylorTracker ist die mNAV sogar auf 0,67 gesunken, was uns an die Talsohle der letzten Baisse erinnert. Im November 2022 fiel der Bitcoin-Kurs auf etwa 15.500 US-Dollar – das war ein echter Schock. Jiang vermutet, dass wir uns in einem ähnlichen Muster bewegen und der Boden erst Ende 2026 erreicht wird. Da wird einem ganz schön mulmig!

Der Bitcoin-Zyklus und seine Phasen

Aber was steckt eigentlich hinter dieser Prognose? Jiang nutzt ein Modell, das sich an dem vierjährigen Bitcoin-Zyklus orientiert. Jeder Zyklus beginnt mit einem Halving, das die Blockprämie für Miner halbiert und in der Regel vier Phasen umfasst: Aufbau, Expansion, Euphorie und Korrektur. Diese Struktur hat sich in der Vergangenheit bewährt. Das Halving reduziert das neue Angebot an Bitcoin, was die Rate des neuen Geldangebots verringert. Ein Blick auf die historischen Halvings zeigt, dass nach jedem Halving die Kurse in neue Höhen schossen.

Die letzte Halving-Phase fand am 11. Mai 2020 statt, als die Blockbelohnung von 12,5 auf 6,25 BTC gesenkt wurde. Das führte zu einem Höchststand von etwa 69.000 US-Dollar im Jahr 2021. Und das nächste Halving steht bereits vor der Tür – am 20. April 2024 wird die Blockbelohnung auf 3,125 BTC gesenkt. Spannend, oder? Allerdings könnte die Volatilität im aktuellen Zyklus im Vergleich zu früheren Zyklen abnehmen. Das macht die Sache nicht weniger aufregend, aber auch ein bisschen unberechenbarer.

Marktbedingungen und Liquidität

Die straffere Zinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve macht den Markt zusätzlich spannend. Immerhin erhöht das den Druck auf risikoreiche Anlagen wie Bitcoin. Analysten haben bereits geraten, dass Strategy neue Bitcoin-Käufe vorübergehend aussetzen sollte, da das Unternehmen zu stark exponiert ist. So ging es in der Vergangenheit auch schon! Wenn wir uns an die Entwicklung im Jahr 2022 erinnern, dann wissen wir, wie schnell das Blatt sich wenden kann.

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Die Liquidität spielt eine entscheidende Rolle im Bitcoin-Zyklus, und es wird für Ende 2026 ein großer Wendepunkt bei der Liquidität erwartet. Doch auch die Risiken bleiben bestehen. Makroökonomische Störungen und mögliche Verhaltensinstabilitäten könnten das Muster, das wir alle so gut kennen, durchbrechen. Die Zuverlässigkeit des Musters wird immer wieder hinterfragt. Das alles sorgt dafür, dass die kommenden Monate spannend und unberechenbar bleiben.