Heute ist der 23.06.2026 und wir blicken auf die neuesten Entwicklungen bei Meta. Ein Unternehmen, das schon oft im Rampenlicht stand, kämpft aktuell mit einigen Herausforderungen. Das Metaverse, einst als das große Ding angepriesen, hat sich als eher chaotisches Unterfangen erwiesen. Und die Verkaufszahlen ihrer Smartglasses? Nun ja, die sind auch alles andere als berauschend.

Apropos Meta: Die Aktie ist seit Jahresbeginn um 13 Prozent gefallen. Ein ganz schöner Absturz, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen erst vor nicht allzu langer Zeit mit großen Ambitionen im Metaverse durchstarten wollte. Doch Mark Zuckerberg und sein Team lassen sich nicht entmutigen. Sie haben nämlich eine neue App in den Startlöchern – „Arena“. Diese soll es Nutzern ermöglichen, auf zukünftige Ereignisse zu spekulieren. Zunächst mal ohne echtes Geld, sondern mit einem Punktesystem. Aber hey, wer weiß, vielleicht wird da auch irgendwann Echtgeld ins Spiel kommen.

Prognosemärkte und deren Auswirkungen

„Arena“ wird unabhängig von Instagram und Facebook betrieben. Das könnte für Meta eine interessante Möglichkeit sein, die große Nutzerbasis zu nutzen, um Teilnehmer für diese Plattform zu gewinnen. Aber wie zu erwarten war, hat die Ankündigung bereits zu einem Rückgang der Aktien von Sportwettenanbietern wie DraftKings und Flutter Entertainment geführt. Sogar die Aktie von Robinhood Markets musste Federn lassen, da sie schon ähnliche Angebote im Bereich Prognosemärkte haben. Merkwürdige Zeiten für alle, die auf Aktien setzen!

Doch nicht jeder ist begeistert von Metas neuen Plänen. Verbraucherschützer äußern Bedenken, insbesondere wenn es um die jüngeren Zielgruppen geht. Die Diskussion über die Auswirkungen von Prognosemärkten auf das öffentliche Image von Meta – und den regulatorischen Druck, der damit einhergeht – könnte noch zunehmen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das alles entwickeln wird.

Manipulative Designs und europäische Regulierung

Inmitten all dieser Entwicklungen gibt es auch neue Erkenntnisse über die manipulativen Designs von großen Digitalkonzernen. Eine Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zeigt, dass Unternehmen wie Meta, Amazon und TikTok Nutzer:innen oft dazu bewegen, der Zusammenführung personenbezogener Daten zuzustimmen. Komischerweise ist das nicht nur ein Thema für die Tech-Welt, sondern betrifft auch jeden von uns, der im Internet unterwegs ist.

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Ab dem 7. März 2024 wird das EU-Recht versuchen, gegen solche Praktiken vorzugehen. Die Europäische Kommission wird aufgefordert, Regelungen des Digital Markets Acts (DMA) konsequent durchzusetzen. Und ja, das könnte auch für Meta unangenehme Folgen haben, denn manipulatives Design erschwert oft den Widerruf von Einwilligungen zur Datenzusammenführung. Wie zum Beispiel bei Facebook Marketplace – ohne Facebook-Konto macht das keinen Sinn und das könnte gegen das Kopplungsverbot verstoßen.

Vieles deutet darauf hin, dass die nächsten Monate spannend werden. Die Verbraucher:innen sind skeptisch – 79 % sind gegen manipulative Webseiten-Designs und 70 % lehnen die Zusammenführung von Daten für personalisierte Werbung ab. Die Zeit wird zeigen, wie Meta, aber auch andere Gatekeeper auf diese Herausforderungen reagieren können. Wenn ich ehrlich bin, auf das Ergebnis bin ich gespannt!