Vietnam auf dem Weg zu klareren Regeln: Ein neuer Ansatz gegen Geldwäsche
Heute, am 25.07.2026, werfen wir einen Blick auf die spannenden Entwicklungen in Vietnam, die darauf abzielen, den Rechtsrahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche zu verbessern. Die Regierung hat eine Entschließung veröffentlicht, die einen neuen Sondermechanismus einführt, um Hindernisse im Geldwäschebekämpfungsgesetz zu beseitigen. Na, das klingt doch schon einmal vielversprechend!
In einem Workshop, der am 13. März stattfand, wurde ein wichtiges Thema behandelt: die Unterstützung meldepflichtiger Unternehmen im Geldtransfersektor. Hier ging es darum, wie man Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung effektiver bekämpfen kann. Es wurde diskutiert, wie man die administrativen Verfahren reduzieren und die Bedingungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verbessern kann. Das ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass KMU oft das Rückgrat der Wirtschaft sind.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Die Entschließung zielt darauf ab, Vietnams internationale Verpflichtungen zu erfüllen und Mängel zu beheben, die von internationalen Organisationen festgestellt wurden. Ein großer Aspekt ist die präzisierte Definition des Begriffs „wirtschaftlich Berechtigter“, der es erleichtert, die tatsächlichen Eigentümer von Unternehmen zu identifizieren. Das klingt alles sehr nach dem, was die Financial Action Task Force (FATF) und andere Organisationen fordern, um die globalen Standards zur Geldwäschebekämpfung zu wahren.
Die neuen Regelungen verlangen von meldepflichtigen Unternehmen, dass sie ihre Kunden nach Risikostufen einstufen und die Kundendaten regelmäßig aktualisieren. Das soll die Kundenidentifizierung verbessern und das Risiko von Geldwäsche und Steuerhinterziehung minimieren – ganz im Sinne der OECD, die einen klaren Rahmen für Transparenz und den Austausch von Steuerinformationen fordert.
Internationale Zusammenarbeit
Internationale Organisationen spielen eine ganz entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von Geldwäsche. Sie entwickeln Standards, analysieren Risiken und koordinieren die Zusammenarbeit zwischen Staaten. Die OECD und die FATF sind dabei ganz vorne mit dabei – sie setzen die Standards, die dann oft die Grundlage für nationale Gesetze bilden. Und wenn man sich die Praxisansätze von Institutionen wie dem Basel Committee on Banking Supervision oder der European Commission anschaut, wird deutlich, wie sehr die Länder voneinander lernen müssen, um effektive Maßnahmen zur Bekämpfung von Finanzkriminalität zu entwickeln.
In Europa sieht es nicht anders aus: Das European Parliament CRIM Committee untersucht strukturelle Schwächen in der Geldwäschebekämpfung und erstellt politische Empfehlungen. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass Länder nicht nur ihre eigenen Gesetze im Blick haben, sondern auch die Entwicklungen in anderen Ländern beobachten und sich gegenseitig unterstützen.
Der Weg nach vorn
Die Entschlossenheit Vietnams, den Rechtsrahmen zu verbessern und gegen Geldwäsche vorzugehen, wird durch die Veröffentlichung dieser Resolution deutlich. Die Übergangszeit, in der die neuen Regelungen angewendet werden, soll helfen, dringende Erfordernisse zu erfüllen und die Umsetzung der Vorschriften zu erleichtern. Mit einem klaren Fokus auf Transparenz und die Verbesserung der Kundendaten könnte Vietnam tatsächlich einen bedeutenden Schritt in die richtige Richtung gehen.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Entwicklungen in Vietnam weiter gestalten werden und inwiefern andere Länder von diesen Fortschritten lernen können. Die Bemühungen zur Bekämpfung von Geldwäsche sind nicht nur eine nationale Angelegenheit, sondern erfordern eine globale Zusammenarbeit, um wirklich effektiv zu sein.
