Heute ist der 24.04.2026. In den letzten Tagen hat sich in der Welt der Kryptowährungen einiges getan. Mehr als 120 Krypto-Unternehmen und Branchenverbände haben sich zusammengetan und den US-Senat aufgefordert, die Gesetzgebung zur Struktur des Kryptomarktes voranzutreiben. Diese Initiative, angeführt von renommierten Organisationen wie dem Crypto Council for Innovation und der Blockchain Association, beinhaltet prominente Unterzeichner wie Coinbase, Ripple, Kraken, Circle, OKX und viele andere.

Der Brief wurde an Schlüsselpersonen im Senat gerichtet, darunter Tim Scott, Elizabeth Warren und Cynthia Lummis. Die Unterzeichner fordern ein umfassendes Gesetz zur Marktstruktur, das klar definiert, wann ein Token als Wertpapier gilt. Insbesondere wird eine deutliche Aufteilung der Aufsicht zwischen der SEC (Securities and Exchange Commission) und der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) gefordert. Die Organisationen argumentieren, dass ein bundesweites Regelwerk längst überfällig sei, da das aktuelle Regelwerk als unklar empfunden wird.

Der Streit um die Regulierung

Im Jahr 2026 steht die US-Krypto-Regulierung im Mittelpunkt, besonders die Frage, wer reguliert und nach welchem Regelwerk. Der Streit über die Definition von „Wertpapier“ und „digitalem Gut“ ist nach wie vor ein heißes Eisen. Der Kongress arbeitet derzeit an einem Marktstrukturgesetz, um die Aufsicht zu klären. Tim Scott hat signalisiert, dass es eine Überarbeitung des Gesetzes geben wird, jedoch sind die genauen Zeitpläne ungewiss.

Die SEC betrachtet Krypto als Wertpapier, wenn ein Token als Investition mit Gewinnerwartung verkauft wird. Die CFTC hingegen reguliert Rohstoffe und Derivate und wird oft als Regulierer für digitale Güter angesehen. Der Streit dreht sich um die Klassifizierung von Tokens und das entsprechende Registrierungsregime. Das Marktstrukturgesetz soll grundlegende Punkte klären, darunter die Aufteilung der Zuständigkeiten und die Regeln für Marktinfrastruktur wie Börsen und Broker.

Der Weg zu klareren Regeln

Der Brief der Krypto-Unternehmen unterstützt auch den „Blockchain Regulatory Certainty Act“, der Infrastrukturanbieter und Entwickler schützt, die kein Bargeld von Nutzern halten. Zudem wird eine klare Regelung für Stablecoins und einheitliche Vorschriften in allen 50 Bundesstaaten gefordert. Die Gespräche über den endgültigen Text des Gesetzentzugs sind von großer Bedeutung, da der aktuelle Kongress sich dem Ende neigt.

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Einige Demokraten, wie Maxine Waters, äußern Bedenken und haben die Bemühungen als „riskante Krypto-Gesetzgebung“ bezeichnet. Sie fordern eine strenge Haltung der SEC, während die Gruppen betonen, dass klare Regeln für die Marktstruktur Krypto-Innovationen und Arbeitsplätze in den USA sichern würden. Die Nutzer könnten in naher Zukunft von standardisierten Listungsregeln und klaren Compliance-Erwartungen profitieren.

Die Entwicklungen in der US-Krypto-Regulierung sind also spannend und vielversprechend. Investoren sollten die institutionellen Signale im Jahr 2026 aufmerksam verfolgen, insbesondere die Fortschritte im Gesetzentwurf und die öffentlichen Stellungnahmen, die das zukünftige regulatorische Umfeld prägen könnten.