Heute ist der 12.05.2026, und in der Welt der Kryptowährungen wird es spannend! Der Bankenausschuss des US-Senats hat einen 309-seitigen Entwurf des Digital Asset Market Clarity Act veröffentlicht. Man könnte sagen, es ist ein echter Brocken. Dieser Entwurf kommt als umfassender Ersatz für das bereits vom Repräsentantenhaus verabschiedete H.R. 3633 daher und wird am Donnerstag zur Abstimmung stehen. Das ist ein ganz schön straffer Zeitplan, denn die Mitglieder des Ausschusses haben nur bis zum Geschäftsschluss am Dienstag Zeit, um Änderungsanträge einzureichen. Puh, das wird spannend!

Der vollständige Entwurf ist auf der offiziellen Website des Bankenausschusses für alle zugänglich. Also, für die Neugierigen unter euch: einfach mal reinschauen! Das Repräsentantenhaus hat seine Version des CLARITY Act im Juli 2025 mit einer beeindruckenden bipartisanen Abstimmung von 294 zu 134 angenommen. Das zeigt, dass hier die Geschlossenheit zwischen den Parteien gewahrt bleibt – zumindest in diesem Fall. Der Senat hat in den letzten Monaten daran gearbeitet, auf Basis des Repräsentantenhauses einen tragfähigen Entwurf zu entwickeln.

Regulatorische Lücken schließen

Ein zentraler Punkt des Entwurfs ist die Schließung von Lücken in der Aufsicht über DeFi, Stablecoins und den Schutz von Entwicklern. Es wird ein klarer Unterschied zwischen Wertpapieren, die unter die Aufsicht der SEC fallen, und digitalen Rohstoffen, die die CFTC betreffen, gezogen. Spannend ist auch, dass Netzwerktoken, die einen Dezentralisierungstest bestehen, als digitale Rohstoffe qualifiziert werden. Das könnte dem DeFi-Sektor neuen Schwung verleihen!

Besonders hervorzuheben sind die Titel III und VI. Titel III befasst sich mit DeFi und etabliert Regelungsrahmen für dezentrale Handelsprotokolle. Da kann man nur hoffen, dass das die Innovationskraft in diesem Bereich nicht hemmt. Titel VI hingegen bietet Schutzmaßnahmen für Softwareentwickler und einen speziellen NFT-Schutzraum. Da werden sich einige Entwickler sicher freuen, denn rechtliche Klarheit ist in dieser schnelllebigen Branche Gold wert.

Streitpunkte und Markteffekte

Ein großes Hindernis für den Gesetzesentwurf sind die ethischen Bestimmungen, die bei den Demokraten auf Widerstand stoßen. Senator Adam Schiff hat bereits stärkere Regelungen zu Interessenkonflikten gefordert. Man fragt sich, wie das alles ausgeht! Die Markup-Sitzung am Donnerstag wird als kurzfristiger Katalysator für die Märkte digitaler Vermögenswerte angesehen, und die Wahrscheinlichkeit, dass der CLARITY Act in diesem Jahr Gesetz wird, wird von Polymarket auf 75% geschätzt. Das klingt vielversprechend, oder?

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Das Thema Krypto scheint die amerikanische Bevölkerung ebenfalls zu bewegen. Laut Umfragen unterstützen 70% der Amerikaner klare bundesstaatliche Krypto-Gesetzgebung. Das könnte auch ein Zeichen dafür sein, dass die Politik nicht ganz abgehoben ist und das Bedürfnis nach Regulierung in der Bevölkerung erkannt wird. Die Organisation Stand With Crypto plant, jede Abstimmung der Senatoren öffentlich zu bewerten. Das könnte die Transparenz fördern und den Bürgern zeigen, wie ihre gewählten Vertreter zu diesen wichtigen Themen stehen.