Kampf um die Krypto-Zukunft: Illinois im Visier einer Steuerklage
Heute ist der 22.07.2026, und die Krypto-Welt steht mal wieder Kopf! Eine Krypto-Lobbyorganisation, die Digital Chamber, hat den Bundesstaat Illinois verklagt. Ja, richtig gehört! Der Grund? Eine Steuerbestimmung, die in allerletzter Minute in den Staatshaushalt eingefügt wurde, sorgt für ordentlich Aufregung. Diese neue Steuer, das sogenannte Digital Asset Tax Act, könnte sich als echter Stolperstein für die Branche erweisen.
Die Digital Chamber behauptet, dass dieses Gesetz gegen die US-amerikanische sowie die Landesverfassung verstößt. Die Klage, die am Dienstag eingereicht wurde, fordert einen Bundesrichter auf, die Durchsetzung der Steuer zu stoppen. Und das aus gutem Grund: Laut der Klage verstößt die Steuer gegen die Gleichmäßigkeits- und Verfahrensgarantien der Verfassung von Illinois, die Handelsklausel der US-Verfassung und sogar den Internet Tax Freedom Act. Die Steuer selbst beträgt 0,2 % und gilt für Unternehmen, die in Illinois ansässig sind oder Dienstleistungen mit Bruttoeinnahmen von über 100.000 USD erbringen.
Ein heißes Eisen für Illinois
Die Steuer soll bereits im kommenden Januar in Kraft treten, was die Gemüter weiter erhitzt. TDC argumentiert, dass das Gesetz digitale Asset-Transaktionen von der klassischen Finanzinfrastruktur trennt und dabei nicht zwischen Gewinn und Verlust oder zwischen Übertragungen mit und ohne Eigentumswechsel unterscheidet. Ein bisschen wie ein ungebetener Gast, der einfach nicht gehen will! Aber nicht nur Illinois ist betroffen – dieser Fall könnte als Präzedenzfall für andere US-Bundesstaaten dienen, die ebenfalls darüber nachdenken, Krypto separat zu besteuern.
Das Ganze ist Teil einer viel größeren Debatte über die Zuständigkeit der Bundesstaaten, was die Regulierung von Blockchain-Aktivitäten angeht. Ähnliche rechtliche Auseinandersetzungen gab es auch schon in Kentucky bezüglich Prediction Markets. Die Frage drängt sich auf: Wie weit können Staaten überhaupt gehen, wenn es um die Besteuerung digitaler Vermögenswerte geht?
Krypto-Regulierung in den USA nimmt Fahrt auf
Die Krypto-Regulierung in den USA wird zunehmend strenger. Die CFTC und SEC setzen Empfehlungen aus dem Bericht “Strengthening American Leadership in Digital Financial Technology” um, der eine klare Linie für die Nutzung von Blockchain ziehen soll. Dazu gehört der Schutz des Rechts auf Blockchain-Nutzung für US-Bürger und die Einführung von Gesetzen für Self-Custody und Peer-to-Peer-Transaktionen. Flexibilität ist hier das Stichwort, besonders wenn es um die Lizenzvergabe für Marktteilnehmer geht.
Aufsichtsbehörden sollen technologie-neutrale Ansätze verfolgen, was für Krypto-Bankaktivitäten positive Impulse geben könnte. Klarheit ist das A und O – und genau das versuchen die SEC und das Finanzministerium zu schaffen, wenn es um die Regulierung von Krypto geht. Auch das Thema Steuern soll nicht zu kurz kommen: Es wird über eine Anpassung des Steuerrechts für digitale Vermögenswerte als eigene Kategorie nachgedacht. Das klingt nach einer echten Wende!
Aber das ist noch nicht alles. Der Repräsentantenhauss hat den CLARITY Act verabschiedet, der definieren soll, wann ein digitaler Vermögenswert als Wertpapier oder Rohstoff eingestuft wird. Ein Thema, das nach der Sommerpause wieder auf der Agenda der Gesetzgeber stehen wird. Ob das auch die Krypto-Landschaft in Illinois beeinflussen kann? Wir dürfen gespannt sein!
