Heute ist der 15.07.2026 und die Welt der Tokenisierung macht einen gewaltigen Schritt nach vorne. In einer aufregenden Partnerschaft haben Securitize und Cantor einen von Emittenten unterstützten Ansatz für die Tokenisierung von Wertpapieren etabliert. Dabei wird der Token nicht als Wrapper oder synthetische Exponierung betrachtet, sondern repräsentiert das tatsächliche Wertpapier. Das ist ein ganz neuer Wind in der Finanzwelt! Die Tokenisierung wird nicht mehr nachträglich hinzugefügt, sondern wird Teil des Emissionsprozesses selbst. Das bedeutet, dass börsennotierte Unternehmen nun Zugang zu traditionellen Kapitalmärkten und der Blockchain-Technologie erhalten. Ein echter Gamechanger!

Carlos Domingo, Mitgründer und CEO von Securitize, hebt hervor, wie die Blockchain-Technologie die Ausgabe, Verteilung, den Besitz und die Betreuung von Wertpapieren verbessern kann. In dieser Partnerschaft wird Kapitalbildung onchain innerhalb bestehender regulatorischer Rahmenbedingungen unterstützt. Es ist mehr als nur ein technischer Fortschritt; es ist das Ziel, digitale Wertpapiere als festen Bestandteil der Kapitalmärkte zu etablieren. Pascal Bandelier, Co-CEO und Global Head of Equities bei Cantor, unterstreicht die Übertragung der Strenge traditioneller Eigenkapitalmärkte auf die On-Chain-Abwicklung und -Verteilung. Und das ist erst der Anfang!

Tokenisierung für alle – ein Markt für Kleinanleger

Die Tokenisierung von großen Vermögenswerten könnte die Welt des Investierens für Kleinanleger deutlich interessanter machen. Nehmen wir mal ein Beispiel: Ein Gemälde von Gerhard Richter im Wert von 2 Millionen Euro – der Besitzer müsste dafür 200.000 Euro Liquidität aufbringen. Das ist für viele einfach nicht machbar. Die Tokenisierung hat das Potenzial, diese Vermögenswerte, die oft unteilbar und illiquide sind, für Kleinanleger zugänglicher zu machen. Auf der Blockchain können reale Vermögenswerte in digitale Anteile aufgeteilt werden, die dann gehandelt werden können. Das ist so, als würde man eine riesige Torte in kleine Stücke schneiden – jeder kann ein Stück abbekommen!

Die Blockchain ermöglicht eine dezentrale Verwaltung ohne ein zentrales Kassenbuch. Und die Experten sind sich einig: Die disruptiven Möglichkeiten der Tokenisierung sind vergleichbar mit der Digitalisierung von Musik und Filmen durch Streamingdienste. Schneller, kostengünstiger, und vor allem demokratischer! Gebühren für den Wertpapierhandel könnten merklich sinken. Das Frankfurter Unternehmen 21X hat bereits eine EU-Lizenz für einen regulierten Handelsplatz auf Blockchain-Basis erhalten, was den Handel und die Abwicklung tokenisierter Wertpapiere ohne klassische Zwischenhändler ermöglicht. Deutschland ist damit ein Vorreiter bei digitalen Wertpapieren, seit das Gesetz für elektronische Wertpapiere 2021 in Kraft trat.

Eine Revolution in der Finanzindustrie

Die Tokenisierung reeller Vermögenswerte wird die Finanzindustrie revolutionieren! Durch die digitale Abbildung von physischen oder traditionellen Assets auf der Blockchain werden Vermögenswerte global zugänglich, handelbar und teilbar. Das eröffnet neue Chancen für Unternehmen, Investoren und Märkte. Die Effizienz bestehender Distributionskanäle wird durch die Digitalisierung gesteigert, und es entstehen neue Märkte wie Sekundärmärkte, Krypto-Börsen und Neo-Broker. Das ist wie ein frischer Wind, der durch die alten Strukturen weht und alles aufmischt!

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Die Übertragung und Abwicklung von tokenisierten Assets erfolgt nahezu in Echtzeit. Das ist ein himmelweiter Unterschied zu den klassischen Wertpapier- oder Fondsabwicklungen, die oft Stunden oder sogar Tage in Anspruch nehmen. Unternehmen könnten Stablecoins verzinst anlegen! Natürlich gibt es auch Herausforderungen: Regulatorik, Governance, Datenqualität und die Integration ins Kernsystem müssen gut durchdacht sein. Ein strukturiertes Vorgehen ist entscheidend, um vom ersten Use Case zur Wertschöpfung zu gelangen.

Technische Innovationen sind oft evolutionär, wie Burkhard Balz von der Deutschen Bundesbank betont. Ob die Finanzindustrie ihren „Spotify-Moment“ erleben wird, ist noch ungewiss, aber eines steht fest: Die Entwicklung der Tokenisierung ist spannend und verspricht viel für die Zukunft. Die Karten werden neu gemischt!