Heute ist der 13.07.2026 und die Lage bei Cardano könnte spannender kaum sein! Die Märkte zeigen sich momentan von ihrer unberechenbaren Seite, und das spiegelt sich auch im ADA-Kurs wider. Er ist um mehr als 14 Prozent gefallen und liegt aktuell bei rund 0,16 Dollar. Wenn man sich die Zahlen anschaut, wird’s richtig gruselig: Ein Tagesverlust von 3,9 Prozent und in den letzten 30 Tagen hat der Kurs fast 6 Prozent verloren. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 1,01 Dollar aus dem August 2025 beträgt satte 84 Prozent. Da fragt man sich: Wo geht die Reise hin?

Es gibt aber auch Lichtblicke, wenn man genauer hinschaut. Wallets, die zwischen 100.000 und 100 Millionen ADA halten, haben seit dem 7. Juli beeindruckende 320 Millionen ADA aufgekauft. Doch trotz dieser Käufe bleibt der Markt unter Druck. Die Nachfrage schlägt sich nicht im Spotpreis nieder, was den Eindruck erweckt, dass viele Investoren noch vorsichtig sind. Der Relative-Stärke-Index liegt bei 42,9, was auf eine schwache Kaufkraft hindeutet. Außerdem liegt ADA 10,7 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 0,18 Dollar und fast 39 Prozent unter der 200-Tage-Linie bei 0,26 Dollar. Das sind Zahlen, die einem das Herz schwer machen können.

Marktentwicklung und Zukunftsaussichten

Ein weiterer besorgniserregender Punkt ist das Open Interest bei ADA-Futures, das auf rund 389 Millionen Dollar gefallen ist. Das deutet darauf hin, dass der Abwärtstrend weiterhin anhält. Die negative Funding Rate von minus 0,0028 Prozent zeigt, dass Short-Positionen den Perpetual-Futures-Markt dominieren. Das Long-Short-Verhältnis ist auf 0,79 gefallen, was bedeutet, dass immer mehr Trader auf eine anhaltende Schwäche setzen. Und das, obwohl die Community auf die bevorstehende Hard Fork „van Rossem“ hofft, die günstigere Smart Contracts und neue kryptografische Bausteine verspricht. Der Zeitplan dafür ist bis Juli 2026 angesetzt – also noch etwas Geduld!

Inmitten all dieser Turbulenzen hat Cardano in den letzten sieben Tagen 233 GitHub-Commits verzeichnet und sich damit den fünften Platz unter den Layer-1-Netzwerken bei der Entwickleraktivität gesichert. Charles Hoskinson, der Gründer von Cardano, warnt jedoch vor bevorstehenden „Ausfallwellen“ in der Branche. In Anbetracht dessen, dass der Marktanteil von ADA mittlerweile bei etwa 0,3 Prozent liegt – 2021 waren es noch 4,5 Prozent – ist das alles andere als beruhigend.

Der allgemeine Kursdruck bei Cardano ist Teil einer breiteren Bewegung, die auch durch geopolitische Spannungen bedingt ist. Bitcoin kämpft um die Marke von 63.000 Dollar und Ethereum steht bei rund 1.800 Dollar. Sollte ADA tatsächlich die Zone um das Jahrestief von 0,14 Dollar unterschreiten, könnte der Verkaufsdruck auf dem Derivatemarkt zunehmen. Das klingt alles nach einem stürmischen Fahrwasser, in dem man sich fragt, wer die Ruhe bewahren kann.

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