Heute ist der 7.05.2026 und wir schauen uns an, wie sich Riot Platforms gerade in einem spannenden Wandel befindet. Vom Bitcoin-Miner zum Infrastruktur-Dienstleister für künstliche Intelligenz – das ist der neue Kurs, den das Unternehmen eingeschlagen hat. Klingt spannend, oder? Und das Beste daran: Sie haben eine Kooperation mit Terrestrial Energy an Land gezogen, um die Energieversorgung für ihre Rechenzentren zu sichern. Dabei setzen sie auf Flüssigsalzreaktoren, die in Texas und Kentucky installiert werden sollen. Dieses ehrgeizige Projekt hat eine beeindruckende Gesamtkapazität von bis zu 4 Gigawatt, mit einzelnen Einheiten, die jeweils 390 Megawatt leisten können. Das ist schon eine Hausnummer!

In der Zwischenzeit hat Riot seine bestehenden Kooperationen, insbesondere die mit AMD, weiter ausgebaut. AMD hat sich entschieden, die Kapazitäten am Standort Rockdale um 25 Megawatt zu erhöhen, was das Gesamtvolumen auf 50 Megawatt anhebt. Und das ist noch nicht alles: Zusätzlich sichert sich AMD eine Option auf weitere 150 Megawatt. Analysten sind optimistisch, was die Infrastruktur-Auslastung betrifft, mit operativen Gewinnmargen von etwa 80 Prozent. Trotz eines hohen Nettoverlusts von 500 Millionen Dollar im ersten Quartal 2026, was schon ein gewaltiger Schlag ist, bleibt das Interesse von institutionellen Investoren stark. Fidelity hält jetzt 5,9 Prozent der Anteile an Riot, was zeigt, dass die großen Spieler noch Vertrauen in das Unternehmen haben.

Die Zahlen sprechen Bände

Im ersten Quartal 2026 hat Riot einen Umsatz von 167,2 Millionen Dollar erzielt, was die Erwartungen übertraf. Besonders bemerkenswert: Über 33 Millionen Dollar davon stammen aus der Vermietung von Rechenzentren. Das ist wie ein Lichtblick in der oft düsteren Welt des Bitcoin-Minings, wo die Einnahmen aufgrund fallender Bitcoin-Preise und einer höheren globalen Netzwerk-Hash-Rate auf 111,9 Millionen Dollar gesunken sind. Aber hey, das Unternehmen hat sich klug diversifiziert und in den Bereich KI-Infrastruktur expandiert – eine schlaue Entscheidung, um den Druck auf das traditionelle Geschäft abzufedern.

Jason Les, der CEO von Riot, bezeichnet diese Entwicklung als entscheidenden Wendepunkt. Und tatsächlich, die Aktien von Riot Platforms haben daraufhin um fast 9 % zugelegt und stehen nun bei 18,74 US-Dollar. H.C. Wainwright hat das Kursziel auf 25 Euro angehoben – ein weiteres Zeichen dafür, dass die Märkte optimistisch sind. Diese Transformation könnte sogar als Vorbild für andere Bitcoin-Miner dienen, die nach stabileren Einnahmequellen suchen.

Künstliche Intelligenz und Energieverbrauch

<pKünstliche Intelligenz ist mittlerweile aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie wird für alles Mögliche genutzt, von Navigation bis zu Gesundheitswarnungen. Der Hype um KI begann Ende 2022 mit dem Chatbot ChatGPT. Aber hier kommt der Haken: KI-Anwendungen und Kryptowährungen sind wahre Energiefresser. Das Training von KI-Modellen benötigt so viel Strom wie eine Großstadt, und Bitcoin-Mining verbraucht im Jahr 2023 weltweit zweieinhalb Mal so viel Strom wie die gesamte Schweiz. Das sind schon ganz schön heftige Zahlen!

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Das Kühlen von Servern in Rechenzentren ist ebenfalls extrem energieintensiv. Schätzungen besagen, dass bis 2025 über 100 Millionen Server in Betrieb sein werden. Die internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert, dass sich der Strombedarf von Rechenzentren bis 2030 auf etwa 945 Terawattstunden verdoppeln wird. In Europa könnte sich der Strombedarf gar fast verdreifachen und 5 % des gesamten europäischen Stromverbrauchs ausmachen. Wenn wir das alles zusammennehmen, wird klar, dass massive Investitionen in erneuerbare Energien notwendig sind.

Und während große Tech-Unternehmen wie Google und Microsoft den Plan gefasst haben, CO2-frei zu werden, bleibt die Frage, wie wir mit dem steigenden Energiebedarf umgehen. Riot Platforms hat mit seiner Partnerschaft mit Terrestrial Energy vielleicht einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Man darf gespannt sein, wie sich das Ganze entwickelt und welche weiteren Innovationen auf uns zukommen.