Es gibt Momente, die man nicht so schnell vergisst. Der Aufstieg begann mit einem steilen Anstieg über 450 Meter freiliegenden Fels. Die Witterungsbedingungen waren unerbittlich – ein echtes Abenteuer! Whiteout und gefrorener Regen machten die Sicht fast unmöglich. Stirnlampen? Na ja, die halfen kaum gegen die schier endlosen Schwierigkeiten. Eiskristalle auf der Schutzbrille sorgten dafür, dass man mehr ahnte als sah. Um das Gesicht zu schützen, hielt der Autor den Kopf gesenkt. Der „Rastschritt“ war eine clevere Erfindung, um zwischendurch mal durchzuatmen und sich zu erholen.

Doch die Herausforderungen hörten hier nicht auf. Zwei Teams verloren während des Aufstiegs die Sicht – nur ein drittes Team war in der Ferne sichtbar. Die Windgeräusche wurden durch die Pieptöne des Funkgeräts unterbrochen. An einem Punkt diskutierten die Bergführer über Standorte, Gefahren und Routen. Der Autor und sein Guide fanden schließlich unabhängig voneinander den Weg zum Gletscher. Klettergurt und Steigeisen wurden angelegt, und das Seil wurde gesichert. Die Abstände zwischen den Teams wuchsen, bis sie nicht mehr sichtbar waren. Hektik? Eher das Gegenteil: Der Autor und sein Guide fanden ihren eigenen Rhythmus.

Die Herausforderungen der Höhe

Jetzt wird es ernst. Der Autor begann, über seine Entscheidungen nachzudenken – die, die ihn in diese raue Situation geführt hatten. Plötzlich sank der Blutsauerstoffgehalt unter 85 Prozent. Da kam der Notfallinhalator ins Spiel, aber der versagte in dieser Höhe. Hustenanfälle überkamen ihn, und seine Apple Watch wollte tatsächlich einen Notruf absetzen! Um eine Katastrophe zu vermeiden, schaltete er die Smartwatch aus und konzentrierte sich auf die Erholung. Schließlich blieb nichts anderes übrig, als umzukehren und sich an einen schwierigen Abstieg zu begeben.

Am selben Tag trafen sich alle Teammitglieder zum Essen. Ein ganz besonderer Moment, um die Erlebnisse zu teilen. Die Geschichten wurden verglichen, sodass ein vollständiges Bild des Berges entstand. Die Entscheidung, umzukehren, wurde im kollektiven Gedächtnis des Teams festgehalten. Dort, zwischen dem scharfen Käse und dem frischen Brot, zog der Autor eine Parallele zur Unveränderlichkeit in einem Distributed Ledger. So wie dort verifizierte Ereignisse nicht mehr verändert oder gelöscht werden können, so bleiben auch die Erinnerungen an diese Entscheidung bestehen.

Gesundheit in der Höhe

Ab einer Höhe von 2000 Metern kann es ernst werden. Die akute Höhenkrankheit, oder wie wir es nennen, die Bergkrankheit, klopft an die Tür. Ein Leitsymptom sind anhaltende Kopfschmerzen, meist an Stirn und Schläfen. Heftiger wird es, wenn es zu Höhenlungenödem (HAPE) oder Höhenhirnödem (HACE) kommt. HAPE zeigt sich bei etwa 0,7% der Bergsteiger ab 3000 Metern, mit Symptomen wie Atemnot und plötzlichem Leistungsabfall. Die Zahlen sind alarmierend: HACE betrifft etwa 0,3% der Bergsteiger ab denselben Höhen. Schwere Kopfschmerzen, Bewegungsstörungen und Bewusstseinsstörungen sind keine Seltenheit.

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Akklimatisation ist das A und O, um die Symptome der Höhenkrankheit zu verhindern. Jeder vierte Mensch, der im Flachland lebt und sich ohne Anpassung über 2500 Meter begibt, kann betroffen sein. Die Regel lautet: Nicht weiter aufsteigen, viel trinken, keinen Alkohol – und Kopfschmerzen mit rezeptfreien Medikamenten lindern. Bei Verdacht auf HAPE oder HACE heißt es: schnellstmöglich absteigen und warm halten. Statistisch sind Frauen anfälliger für Höhenkrankheit, besonders Migräne-Patienten und Menschen unter 46 Jahren. Wer denkt, dass schnelles Aufsteigen der Schlüssel zum Erfolg ist, sollte seine Strategie überdenken.

Die Akklimatisation kann bis 5300 Meter nahezu vollständig erfolgen. Danach wird’s kritisch. Ein Anstieg pro Tag ab 2500 Metern sollte 400 bis 600 Höhenmeter nicht überschreiten. Übernachtungen in möglichst niedrigen Lagen sind ebenfalls empfehlenswert, um sich anzupassen. Wer in gefährliche Höhen möchte, sollte Sauerstoffflaschen und Rettungsausrüstung nicht vergessen. Sicher ist sicher – besonders in der unberechenbaren Natur.